Diskriminierung

Kommentar

Geschlechtergerechte_Sprache
Beim Streit um Gendersternchen und Binnen-I stehen sich zwei Seiten unversöhnlich gegenüber. Die politische Debatte ist wieder einmal emotional aufgeheizt, konservative Medien schießen gegen gendernde Nachrichtensprecher. Im Wahlprogramm einer rechten Partei heißt es gar, Gendern sei "eine groteske Verunstaltung der deutschen Sprache". Warum gerade deshalb eine diskriminierungsfreie Sprache wichtig ist. Ein Kommentar von Gabriele Ingenthron.

Antidiskriminierungsarbeit in Bayern

Black Lives Matter, Hanau, Halle - das Thema Rassismus ist aktueller denn je. Wie es im alltäglichen Miteinander und in der Gesellschaft wirkt und wie man sich dagegen stellt, lernen jetzt 30 Mitglieder von Integrationsbeiräten bei einem neuen Kurs. Wir stellen das Projekt Antidiskriminierungsarbeit in Bayern vor.

Künstliche Intelligenz

Screenshot der Webiste meta-bot.de
Wer Diskriminierung erfährt, weiß oft nicht, wie er oder sie sich wehren soll - und hat vielleicht Hemmungen, sich bei einer Beratungsstelle Hilfe zu holen. Das will ein Erfinder ändern: mit dem ersten Beratungs-Chatbot im Internet gegen Diskriminierung und Rassismus.

Forschung

Die Würzburger Professorin Christina Felde de Ormeno will mit einer großangelegten Studie das Gruppendenken und die Diskriminierung in der Gesellschaft erforschen. Im Interview erklärt die Professorin unter anderem, warum Ausgrenzung der Volkswirtschaft schadet.

Sexuelle Identität

Jugendlicher beim Fußballspiel
Sie fühlen sich nicht dem Geschlecht zugehörig, das ihnen aufgrund körperlicher Merkmale zugeschrieben wird: Transgeschlechtliche Jugendliche suchen zunehmend Beratung und Hilfe. Denn ein Leben im Körper, der nicht passt, verursacht psychisches Leid.

Sinti und Roma

Dino Winterstein
"Wo steht denn Ihr Wohnwagen?" Über solche - durchaus ernst gemeinte - Fragen kann Dino Winterstein, Mitglied der Volksgruppe der Sinti, noch lachen. Überhaupt nicht lustig findet er die vielen Anfeindungen und die Hassdelikte gegen Sinti und Roma.

US-Bürgerrechtler und Baptistenprediger

Martin Luther King predigt in der Sophienkirche in Ost-Berlin
Im September 1964 besuchte Martin Luther King das geteilte Berlin. Nach einer Predigt vor 20.000 Menschen in der West-Berliner Waldbühne reiste er überraschend auch in den Ostteil der Stadt und predigte in der überfüllten Marienkirche und in der Sophienkirche. Sabine Rackow, Markus Meckel und Michael Markus Schulz waren damals dabei.

Ausstellung

Fahrendes Volk – aber keine »Zigeuner«, auch wenn sie von Nazis als solche verfolgt wurden. Das Foto zweier Jenischen-Familien vor ihrem Reisewagen entstand um 1925.
Etwa 40 .000 Menschen in Süddeutschland, der Schweiz, Österreich, Frankreich und den Beneluxstaaten zählen sich heute zu den Jenischen. Einst waren sie ein nicht sesshaftes "fahrendes Volk". Die Wurzeln der Jenischen liegen möglicherweise im späten Mittelalter oder sogar der Keltenzeit – das ist umstritten. Eine Ausstellung im fränkischen Baden-Württemberg wirft nun Schlaglichter auf die Geschichte einer "unbekannten Minderheit".

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