Friedhof

Tod und Trauer

Online gedenken
Der coronabedingte "Lockdown light" gilt auch auf dem Friedhof. Gerade im November ist das bitter. In vielen Familien wurde der traditionelle Besuch eines Grabs abgesagt, Gräbersegnungen und Gedenkgottesdienste finden nicht statt. Und doch werden in diesem November wohl mehr Grabkerzen brennen als je zuvor.

Auf dem Friedhof zieht Leben ein

Im oberfränkischen Rugendorf geht man neue Wege. Ein "Lehrfriedhof für Artenvielfalt der Schöpfung" ist seit kurzem der Rugendorfer Friedhof. Einzigartig in ganz Deutschland. Unterstützt wurde das Projekt vom evangelischen Verein "Schöpfung bewahren konkret"

Trauerfälle

Wie verhält man sich angemessen am Grab? Der Theologe Klaus Dirschauer gibt Ratschläge.
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Die Hand geben, Umarmen, einfach da sein - in Trauerfällen ist für Viele die Nähe zu Mitmenschen besonders wichtig. Aber durch die Corona-Beschränkungen ist diese Art der Anteilnahme oft nicht möglich. Wie man damit im Konkreten und mit Trauerfällen im Allgemeinen umgeht, erklärt der Theologe Klaus Dirschauer.

Abschied

Anja Lemberger mit Kindern am Grab ihrer Tochter Sternenkind
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In Neunkirchen am Brand im Landkreis Forchheim hat die ökumenische Initiative Sternenkindergrab eine gemeinsame Gedenk- und Grabstätte für Tot- und Fehlgeburten auf dem Friedhof initiiert. Anja Lemberger, Ökumenebeauftragte der evangelischen Kirchengemeinde, spricht im Interview über die Bedeutung dieses Ortes.

Steine zum Sprechen bringen

Jüdischer Friedhof in Baiersdorf
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Etwa 1.300 Grabsteine sind auf dem jüdischen Friedhof in Baiersdorf zu finden, der älteste wahrscheinlich von 1561, der jüngste aus dem Jahr 1938. Wenn Susanne Talabardon durch die Reihen geht, dann fühlt sie sich "wie in einer großen Gruppe an Menschen, die alle miteinander reden", erklärt die Professorin für Judaistik an der Universität Bamberg. Zusammen mit ihren Studierenden versucht sie, nicht nur die Gräber zu erfassen, sondern auch deren Geschichten.