Judentum

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Tohuwabohu, Schickse, schmusen, mauscheln oder auch mies: Die deutsche Sprache ist voller Wörter, die ursprünglich aus dem Hebräischen oder dem Jiddischen stammen. Nicht immer ist ihre Verwendung unproblematisch, weil die heutige Bedeutung nicht der ursprünglichen entspricht - und manchmal sogar antisemitisch gemeint oder beleidigend ist.

"Lebensformen"

Elke Zimmermann Fr, 29.01.2021 - 11:31
Dirndl und Lederhosen gehören zu Bayern wie das Bier und die Gemütlichkeit. Was die wenigsten wissen: dass das Dirndl überhaupt salonfähig wurde, verdanken wir zwei jüdischen Schneidern. Ein junger jüdischer Münchner liebt ebenfalls seine Lederhosen - auch und vielleicht weil es Juden im 3. Reich verboten war, Tracht zu tragen.

Judentum

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Am 12. Januar startet in Bayern das Festjahr "1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland". Der Antisemitismusbeauftragte Spaenle hat nun das Programm vorgestellt. Einer der Höhepunkte: die Rückkehr der ältesten Thorarolle Süddeutschlands nach Amberg.

Gesellschaft

Megafon Demonstration Protest Demo Symbol
Die Rufe nach einer Beobachtung der "Querdenken"-Bewegung durch den Verfassungsschutz werden immer lauter. Zentralratspräsident Schuster kritisierte "völlig abscheuliche Vergleiche" auf den Demos der Corona-Maßnahmen-Gegner.

Corona

Dr. Felix Klein, Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung
Erst verglich sich eine Elfjährige mit Anne Frank, dann eine junge Frau mit Sophie Scholl: "Querdenker" relativieren die Schoah, sagt nun der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein. Und auch andere Politiker kritisieren die Anti-Corona-Demonstranten scharf.

Zweiter Weltkrieg

Crossmedia Don, 08.10.2020 - 18:00
In Nürnberg erinnert Susanne Rieger mit ihrer Stadtführung "From Nuremberg to Normandy" an die "Ritchie Boys". So werden die religiös und politisch Vertriebenen genannt, die sich im Zweiten Weltkrieg gegen ihr Vaterland wandten.