Regionalbischöfin

Abschied und Neuanfang

Susanne Breit-Keßler Abschiedsgottesdienst Lukaskirche November 2019 Kanzel
Mehr tätige Nächstenliebe hat die Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler in ihrer Abschiedspredigt als Regionalbischöfin gefordert. Sich um Arme, Fremde, Kranke, Sterbende und Gefangene zu kümmern, müsse in einer Familie selbstverständlich sein, "auch in einer weltweiten", sagte die Theologin. Beim anschließenden Empfang kündigte Ministerpräsident Söder an, dass die 65-Jährige den Vorsitz des ersten Bayerischen Ethikrats übernimmt.

Personalien

Susanne Breit-Keßler, ehemalige Regionalbischöfin
Eine Ära geht zu Ende: Am 17.11. wird die Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler mit einem Live-Fernsehgottesdienst in der Lukaskirche aus ihrem Amt verabschiedet. 18 Jahre stand sie an der Spitze des Kirchenkreises München-Oberbayern. Sie verschaffte dem evangelischen Glauben in der Gesellschaft Gehör und gab der Kirche in der Öffentlichkeit ein markantes Gesicht.

502 Jahre nach dem Thesenanschlag

Reformationstag 2019 Botschaften aus Bayern
Protestanten auf der ganzen Welt feiern am 31. Oktober den Beginn der Reformation durch den Mönch Martin Luther (1483-1546). Sie erinnern an die Bewegung, aus der die evangelische Kirche entstanden ist und reflektieren die gesellschaftliche Bedeutung von Kirche im 21. Jahrhundert. Gedanken zum Reformationstag aus Bayern von Landesbischof Bedford-Strohm, Synodalpräsidentin Preidel, Regionalbischöfin Greiner, Regionalbischof Piper und Regionalbischof Stiegler.

Sonntagspredigt

Segnender Christus Segen Hand auflegen Segnung
"Gott schenkt durch seinen Segen unserer Zeit Struktur und Rhythmus. Er segnet zum Beispiel den siebten Tag und heiligt ihn als Tag der Ruhe, die alles Leben benötigt, um aufatmen zu können. Unsere Bitte um Segen weitet also unseren Blick dafür, dass Gottes Liebe allem Leben seine innere Ordnung gibt, die es immer wieder neu zu entdecken und zu bewahren gilt." Die Evangelische Morgenfeier, heute von Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler.