Stiftungen

Der unbekannte Stifter

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"Gutes tun und drüber reden" - das war Manfred Roths Sache nicht. Und deswegen ist die Stiftung des 2010 verstorbenen "Norma"-Gründers weithin unbekannt. Wer der Mann war und warum Sportvereine keine Chance auf eine großzügige Spende der Manfred-Roth-Stiftung haben, erklären wir in diesem Text.

Bildung & Perspektive

Wolfgang und Annette Döbrich
Seit 15 Jahren fördert die Annette und Wolfgang Döbrich-Stiftung junge Leute in Zentralamerika auf dem Weg zu Schulabschluss, Berufsausbildung oder Studium. Aus bescheidenen Anfängen ist das Stiftungsvermögen auf mittlerweile 380.000 Euro angewachsen und unterstützt derzeit 44 Stipendiaten – dank eines breiten Netzwerks sowie der unermüdlichen Arbeit der Stifter und einem Kreis von 150 Stammspendern.

Historischer Pfarrhof

Architekt Johannes Fritsch vor dem Sebalder Pfarrhof in Nürnberg.
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Sensationen gibt es im Leben eines Architekten nur selten. Bei Altbauten ist es jedoch öfter mal anders. Johannes Fritsch vom Nürnberger Architektenbüro Fritsch + Knodt & Klug erlebt dies hautnah im Sebalder Pfarrhof, wo er mit seinen Kollegen einem wahren Kleinod der Stadt seit vier Jahren wieder zu neuem Glanz verhilft und so ganz nebenbei dazu beiträgt, die Nürnberger Stadtgeschichte fortzuschreiben.

Fundraising

Stiftungsreferent Wilhelm Popp
Wilhelm Popp ist Stiftungsreferent im Kompetenzzentrum Fundraising der Evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern (ELKB). Der Verwaltungswirt berät Menschen sowie kirchliche und diakonische Einrichtungen, die sich dafür interessieren, eine Stiftung zu gründen. Im Interview erklärt Popp unter anderem, vor welchen Problemen sie dabei stehen.

Abschied in den Ruhestand

Freundlicher Menschenverbinder: Diakon Peter Klentzan.
Von Zeltlagern und lutherischen Apfelbäumchen: Am 12. März wird der Diakon, Traumatherapeut und "Wings of Hope"-Gründer Peter Klentzan in den Ruhestand verabschiedet – in der Dachauer Versöhnungskirche, dort, wo vieles in seinem Leben zusammenkommt: berufliche Stationen, Zeltlager, die Schrecken dessen, was Menschen einander antun können, von der christlichen Hoffnung getragene Flügelschläge auf dem Weg zu Heilung und Frieden.

Stiftungen

Martin Luther schlägt seine 95 Thesen an 1517, Ausschnitt aus dem Bild von Ferdinand Pauwels.
Heute gründen Menschen Stiftungen oft aus Dankbarkeit und dem Bedürfnis, "etwas zurückzugeben" oder etwas Bleibendes zu hinterlassen. Vor der Reformation war es vor allem die Sorge ums Seelenheil. Die Erkenntnis Luthers von der unverdienten Gnade war für das Stiftungswesen ein heftiger Schlag ins Kontor. Jedenfalls zunächst.

Europas Protestanten

Bibliothek der Franckeschen Stiftungen in Halle (Saale)
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In Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt entstand unter dem Pietisten August Hermann Francke seit dem Anfang des 18. Jahrhunderts ein Bildungs- und Missionszentrum von europäischen Dimensionen. Heute arbeiten auf dem Campus der "Franckeschen Stiftungen" rund 4.000 Menschen in Bibliotheken, Museen, Schulen, Universität und verschiedenen Sozialeinrichtungen. Historiker Thomas Greif besucht die Kindertagesstätte "Krokoseum", einen ungewöhnlichen Altenheimgottesdienst und gibt Einblicke in die faszinierende Geschichte der Stiftungen - ein Besuch in der "Wunderkammer" inklusive.