Theater

Festspiele in Bayern

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Dracula? Kennt man. Der bekannteste Vampir der Welt wurde schon x-Mal auf Bühne und Leinwand dargestellt, die Blutsauger-Klischees haben sogar in die Pop-Kultur und den Kindergeburtstag Einzug gehalten. Die Inszenierung der Kreuzgangspiele Feuchtwangen von Bram Stokers 1897 veröffentlichten Roman als Theaterstück geht allerdings weitaus tiefer in die Persönlichkeit des Vampirs, wie bei der Premiere deutlich wurde.

Kunst & Kultur

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Fehlende Planungssicherheit, mangelnde Perspektive, kaum Ertrag trotz vollem Schreibtisch: Für die Veranstalter von Konzerten, Theater oder Kleinkunst wird die Situation im zweiten Corona-Frühling immer schwieriger. Vier fränkische Organisatoren schildern beispielhaft für die Branche, wie sie mit der Lage umgehen - und welche Konzepte Hoffnung machen können.

Kulturfestival Böhmerwiese

Böhmerwiese Bamberg
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Wenn die Glocken der nahen St. Otto-Kirche leise verklingen, geht es in diesen Tagen auf der Wiese der Bamberger Gärnerei los – das Kulturfestival, mit dem sich der hiesige Veranstaltungsservice Bamberg und eine Reihe regionaler Künstler frei schwimmen von einer bleiernen Zeit der Leere, in der keine Veranstaltungen stattfinden konnten. Kabarettist Wolfgang Krebs hatte daher am Freitag bei seinem Auftritt nicht nur Lachsalven, sondern auch leise und kritische Töne im Gepäck.

Kreuzgangspiele 2020

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Es muss nicht immer "Kreuzgang" sein: Das Nixel-Areal nahe der Stadtmauer in Feuchtwangen in unmittelbarer Nähe der klassischen Spielstätte der Kreuzgangspiele tritt in diesem Corona-Jahr in den Vordergrund und erweist sich nach Abschluss der Sanierungsarbeiten als intimer, zweiter Spielort für weniger Publikum und kleiner besetzte Stücke, wie dies gerade im Ausnahmejahr 2020 ideal ist. Am Freitag fand dort eine Premiere statt.

Kultur in der Corona-Krise

König Ludwig Regensburg Theater
Plötzlich stand alles still. Als ab Mitte März Corona die Menschen zu Hause festhielt, war die Ticketvermittlung der Kulturtafel nicht mehr möglich. Die Teams kümmern sich aber weiter um ihre Gäste und manche auch um die Kulturschaffenden.

Kommentar

Musiker
Was hat die Corona-Pandemie eigentlich mit Kunst und Kultur zu tun? Das scheint, angesichts der enormen gesundheitlichen Bedrohung und der wirtschaftlichen, politischen und sozialen Konsequenzen, eine eher müßige Frage zu sein. Unbestritten ist, dass der Kampf gegen die Coronavirus-Krankheit Covid-19 jetzt absoluten Vorrang hat. Trotz allem sollte die Kunst nicht vergessen werden, meint Kommentator Wolfgang Lammel.

Kultur

Hannes Schott (rechts) und Florian Kolb
Auf der Kanzel ist er ebenso zu Hause wie auf der Kleinkunstbühne: Jetzt macht Pfarrer Hannes Schott einen Ausflug ins Boulevard-Theater. Für die Studiobühne Bayreuth hat er den Komödien-Klassiker "Ein seltsames Paar" von Erfolgsautor Neil Simon in fränkische Mundart übertragen. Und als einer von "zwaa scheena Bum" ("zwei schöne Buben") spielt er eine der Hauptrollen.

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