Wirtschaft

Wirtschaft und Gesellschaft

Crossmedia So, 21.06.2020 - 07:00
Integration Stadtmission Nürnberg
Warum das Konzept der Osnabrücker Wirtschaftspsychologin Petia Genkova auch hilfreich bei der gesellschaftlichen und beruflichen Integration von Geflüchteten sein kann.

Kommentar

Solidarität
Nichts bewegt die Menschen zurzeit mehr als das Coronavirus. Wie gefährlich ist es? Wie schnell verbreitet es sich? Wie ist es zu bekämpfen? Das sind nur die drei häufigsten Fragen, die sich die Menschen derzeit stellen. Zum aktuellen Zeitpunkt wissen wir: Das Coronavirus hat eine weltweite Epidemie in Gang gesetzt, dem müssen wir ins Auge sehen. Allein mit Hände waschen, in den Ellbogen niesen und husten ist es nicht mehr getan.

Soziales

Wanderfürsorge in Stadtbergen.
Autor
Mit 30 Betten und wenigen Aufenthaltsräumen fing Ende des 19. Jahrhunderts alles an. Doch erst ein paar Jahre später konstituierte sich das heutige evangelische Sozialunternehmen, damals noch mit dem Namen "Verein für Innere Mission". Seit 125 Jahren ist der Sitz im Augsburger Spenglergäßchen das Zentrum diakonischer Arbeit.

Christen in der Automobilindustrie

Peer-Detlev Schladebusch: Pastor und Gründer des Netzwerks "Christen in der Automobilindustrie".
CO2-Neutralität, Umweltschutz und Mobilität. Niemand weiß derzeit genau, wohin die Reise in der Autoindustrie geht. Audi will in den nächsten Jahren 9.500 Stellen streichen. Die Angst vor dem Jobverlust treibe viele Arbeitnehmer um, sagt Peer Schladebusch. Der Gründer von "Christen in der Automobilindustrie" spricht im Interview über die Folgen der Autobauer-Krise.

Kommunen

Ronald Bogaschewsky Wirtschaftsprofessor Lehrstuhlinhaber Uni Würzburg
Die öffentliche Hand in Deutschland gibt jährlich Hunderte Milliarden Euro für Anschaffungen aus: vom Kopier- und Klopapier über Streusalz bis hin zu Neubauten. Meist gilt dabei: Das günstigste Angebot kriegt den Zuschlag. Dass öffentliche Einrichtungen aber auch ein Augenmerk auf Nachhaltigkeit legen können, ist vielen Verantwortlichen nicht so klar, sagt der Würzburger Betriebswirtschaftler Ronald Bogaschewsky.

Nachhaltigkeit

Der Tropenökologe Arno Wielgoss gründete zusammen mit einer Kollegin das Würzburg-Frankfurter Start-up "Perú Puro", das  faire gehandelte und bio-zertifizierte Schokolade aus peruanischem Ur-Kakao herstellt.
Das Würzburg-Frankfurter Start-up "Perú Puro" sicherte sich im November mit zwei Sorten bei den "International Chocolate Awards" drei Medaillen: zwei Mal Silber, ein Mal Bronze. "Wir haben demnach zwei der zehn besten Schokoladen weltweit in unserer Produktpalette", sagt Firmengründer Arno Wielgoss. Dabei war eine Auszeichnung nie das Ziel von ihm und Mitgründerin Frauke Fischer. Ihnen ging es um faire Arbeitsbedingungen und nachhaltiges Wirtschaften in einem kleinen Urwaldtal in Peru.

"Loslassen und nicht durchregieren"

Harald Bolsinger
Der Nürnberger Wirtschaftsprofessor Harald Bolsinger vertritt die These, dass sich Christliche Spiritualität nicht in berufliches und privates Leben aufteilen lasse, es geht ihm darum, "Christliche Spiritualität so zu übersetzen, dass sie in der monetären Welt vorstellbar ist".

Kommentar

Klimastreik Schüler Hamburg #FridaysForFuture
Autor
Während auf dem afrikanischen Kontinent, wo der Klimawandel am härtesten zuschlägt, Kinder und Jugendliche keine reelle Chance auf Bildung haben, schwänzen in Deutschland Gleichaltrige die Schule bei den "Fridays for Future"-Demos. Sonntagsblatt-Redakteur Timo Lechner warnt vor kurzsichtigen "Wohlfühl-Streiks" und empfiehlt dem Nachwuchs einen nachhaltigeren "Marsch durch die Institutionen".