Der langjährige Chef des Evangelischen Pressdienstes (epd) in Bayern, Achim Schmid, tritt am 1. Januar 2022 in den Ruhestand. Der Journalist leitete den Landesdienst 28 Jahre lang. Der gebürtige Kaufbeurer, der in Neu-Ulm sein Abitur machte, studierte in Konstanz, Regensburg und Brighton Deutsch und Englisch. Er wurde 1984 Volontär beim epd, übernahm nach dem Volontariat die Aufgabe des Landesredakteurs, später die des Bezirksredakteurs in Nürnberg. 1993 stieg er zum Redaktionsleiter auf.

Jahrzehnte lang berichtete Schmid als profunder Kenner von den Sitzungen des evangelischen Kirchenparlaments, der Landessynode, und von den Geschehnissen in der Landeskirche. Der jetzt 65-Jährige erlebte in seiner aktiven Zeit vier Landesbischöfe. "Mit ihm geht eine unerschöpfliche Wissens- und Erfahrungsquelle in den Ruhestand", sagte der Direktor des Evangelischen Presseverbands für Bayern, Roland Gertz, zum Abschied.

Der epd in Bayern hat Bezirksredaktionen in Nürnberg, Bayreuth, Würzburg, Regensburg, München und Augsburg. Er unterhält einen gemeinsamen Desk mit dem epd Südwest in Stuttgart. Schmid bleibt noch bis Herbst Geschäftsführer des epd Südwest. Auch hier war er von 2008 bis 2021 Chefredakteur. Nachfolger Schmids wird in Bayern Daniel Staffen-Quandt. Der 41-Jährige war bisher sein Stellvertreter und Bezirksredakteur in Würzburg. Im Südwesten hat seine Nachfolge Marcus Mockler angetreten.

Der bayerische epd gehört zum Evangelischen Presseverband für Bayern (EPV), dem zentralen evangelischen Medienhaus in Bayern. Der EPV hat seinen Sitz in München und beschäftigt rund 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.