Bildung

Familie in der Krise

Mädchen Wut Verzweiflung Kind traurig Streit Familie
Daheim lernen statt in der Schule, Betreuungsprobleme und viel gemeinsame Zeit auf begrenztem Raum: Die Corona-Pandemie stellt Eltern und Kinder vor besondere Herausforderungen. Kinderärzte und Pädagogen sind besorgt - insbesondere mit Blick auf sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler.

"Der Film wird polarisieren - nur so entsteht ein Diskurs"

Der Münchner Regisseur und Autor Carsten Degenhardt will seinen ersten Langfilm "Finsternis" drehen
"Finsternis" ist der Titel eines Kinofilms, den Carsten Degenhardt verwirklichen möchte. In dem Thriller geht es um den Antisemitismus der Vergangenheit und den Rassismus der Gegenwart. Das Buch ist geschrieben, namhafte Schauspieler stehen bereit. Warum ihm das Projekt so sehr am Herzen liegt, erzählt der Münchner Regisseur und Autor im Interview.

Carina Harbeuther über erzwungene Trennung

Carina Harbeuther Dekanat Erlangen Flüchtlingsarbeit
Wenn Flüchtlinge abgeschoben werden, lässt das ehrenamtliche, aber auch hauptamtliche Helfer nicht selten hilflos, traurig oder wütend zurück. Wie mit diesen Gefühlen umgehen? Dazu bietet BildungEvangelisch in Erlangen am 8. November eine Fortbildung an mit dem Titel "Abschied nehmen von Geflüchteten". Die Beauftragte für Flüchtlingsfragen im Dekanat Erlangen, Carina Harbeuther, hat sie organisiert.

Ländermonitor "Frühkindliche Bildung 2019"

Kinderbetreuung darf keine Frage des Geldbeutels sein.
Der Betreuungsschlüssel in bayerischen Kitas hat sich in den letzten zehn Jahren zwar verbessert - doch laut einer neuen Studie der Bertelsmann Stiftung ist er immer noch nicht kindgerecht. Der evangelische Kita-Verband sieht sich durch die Studie bestätigt, die Staatsregierung spricht von Willkür.

20. September

Kinderbetreuung darf keine Frage des Geldbeutels sein.
Zum Weltkindertag am 20. September haben Politiker und Verbände dazu aufgerufen, Kinderrechte zu stärken, aber auch mehr Geld in Kitas zu stecken. Die bayerische Sozialministerin Kerstin Schreyer (CSU) erklärte am Donnerstag in einer Mitteilung, die Interessen von Kindern und Jugendlichen müssten "wirklich gestärkt werden". Beteiligung sei "keine Frage des Alters, sondern der richtigen Form. Kinder und Jugendliche möchten gefragt und gehört werden".