Kirchenkreis München und Oberbayern

Evangelische Flughafenseelsorge

Jessica Gürtler Markus Jaehnert evangelische Flughafenseelsorge
Rund 20 Obdachlose leben dauerhaft in den weiten Fluren am Münchner Flughafen, rund 100 weitere bleiben für ein paar Tage oder Wochen. Um sie kümmern sich seit sechs Monaten die Streetworker des Obdachlosen-Programms MOSE, das die evangelische Flughafenseelsorge und die Flughafen München-Gesellschaft (FMG) initiiert haben.
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Klangvielfalt

5. Münchner Orgelsommer
Im Sommer macht die Hochkultur Pause – aber die Münchner müssen deshalb nicht auf hochkarätige Musik verzichten. Beim fünften Orgelsommer präsentieren die evangelischen City-Kirchen ein anspruchsvolles Programm mit internationalen Künstlern. Bonus obendrein: Alle Konzerte sind gratis. Zum kleinen Jubiläum würdigt Landeskirchenmusikdirektor Ulrich Knörr den Orgelsommer.
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Kulturprojekt statt Verwahrlosung

Festival Sommer im Nussbaumpark.
Seit Jahren kämpft die Bischofskirche St. Matthäus am Sendlinger Tor gegen ungebetene Schlafgäste in den Eingängen, gegen Müll, Fäkalien und Gestank. Um das Problem in den Griff zu bekommen, hatte sich der Kirchenvorstand entschlossen, Gitter an den Eingängen anzubringen. Jetzt wird der Beschluss erst mal ausgesetzt: Denn am 11. Juni startet der »Sommer im Nußbaumpark«, eine Aktion der Kreativtruppe von »Urban League«, die aus dem verödeten Park wieder ein lebendiges Zentrum machen will. Und die Matthäuskirche? Ist mittendrin.
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Predigt

Kreuz in den Bergen
Die christliche Tradition kennt auch eine Vielzahl von Symbolen und Ritualen, von Zeichen und Gesten für den Segen. Eine der ältesten Gesten ist das Kreuzzeichen. Zunächst erinnert es an den Tod Jesu. Christen haben darin immer noch mehr gesehen: Seine ausgebreiteten Arme sind Zeichen für Vergebung, für die göttliche Liebe, die alle umarmen und niemanden ausschließen möchte. Evangelische Morgenfeier von Pfarrer Florian Ihsen aus München.
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St. Ottilien am Ammersee

Mönch mit Talmud.
Kloster, Lazarett, DP-Camp: Die Benediktinerabtei St. Ottilien erlebte zwischen 1941 und 1948 eine bewegte Zeit. Nach Kriegsende lebten mehr als 5000 jüdische Überlebende, die nicht gleich in ihre osteuropäische Heimat zurückkehren konnten, hier drei Jahre lang als "Displaced Persons". Mehr als 400 jüdische Kinder kamen im katholischen Kloster zur Welt. 2018 erinnert St. Ottilien mit Ausstellungen, Expertengesprächen und einer prominenten Geigerin an diese bislang kaum beachtete Zeit.
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Tonstudio, Konzertsaal, Kirche

Klaus Geitner und Hartmut Küfner.
Er gehört zu den größten und ältesten Kirchenchören in der bayerischen Landeshauptstadt: Der Chor der evangelischen Himmelfahrtskirche Sendling feiert 100. Geburtstag. Zur Chorgeschichte gehören ein blinder Organist, ein BR-Aufnahmeleiter, eine Briefmarke, ein sanfter Diktator - und natürlich einer, der (fast) alles miterlebt hat: Hartmut Küfners Familie ist dem Chor seit 98 Jahren treu.
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Archiv "Hauptsache Mensch"

Abi Ofarim ist tot. Der deutsch-israelische Musiker erlag am 4. Mai seiner schweren Krankheit. In den sechziger Jahren hatte Ofarim seinen beruflichen Höhepunkt im Duett mit seiner Frau Esther. Im September 2013 war er Gast in der Sendung "Hauptsache Mensch" der Evangelischen Funk-Agentur. Damals plante er gerade sein Jugendzentrum für Senioren. Ein Beitrag aus unserem Archiv.
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Jugend & Arbeit

Klaus Umbach, Leiter der Evangelischen Jugendsozialarbeit Bayern (ejsa)
In Bayern bieten derzeit 35 Jugendwerkstätten gut 500 jungen Menschen, die sonst keine Chance auf dem Jobmarkt haben, eine Ausbildungsstelle. Sie werden von Handwerksmeistern angeleitet und von Sozialpädagogen betreut. Das Konzept gibt es seit 1975. Es habe sich bewährt, sagt Klaus Umbach, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit in Bayern im Interview. Dennoch hätten viele Ausbildungsbetriebe Probleme.
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Spiritueller Impuls

Ikone des Seraphim von Sarow.
Anders als im westlichen Christentum, das keine "Erleuchteten" kennt, hat sich in den orthodoxen Ostkirchen schon früh die Institution des "Starez" und der "Stariza" entwickelt - das ist Kirchenslawisch und bedeutet Greis und Greisin. Ein berühmter Starez war der Russe Seraphim von Sarow. Seine Gedanken taugen auch 200 Jahre später noch als Impuls für den Alltag.
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