Entwicklungshilfe

Bayerische Diakone

Ausstellungsstück im Rummelsberger Diakoniemuseum
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Wann und wo haben Menschen aus Bayern in den vergangenen 200 Jahren diakonisch gewirkt – als Missionare, Ärzte, Diakonissen und Diakone? Welche Geschichte haben sie von ihren Reisen mitgebracht und welche Menschen stecken dahinter? Fragen, denen Historiker Thomas Greif nachspürt. Für die Ausstellung "Ferne Nächste" sucht der Leiter des Diakoniemuseums in Rummelsberg jetzt Exponate und Erinnerungen, die von Bayern aus irgendwo auf der Welt gesammelt und erlebt wurden.

Bayern

Brot Teilen Abendmahl
Mit einem Gottesdienst in der Memminger Kirche St. Martin wird am 1. Dezember die bayernweite Spendenaktion von Brot für die Welt eröffnet. Unter dem Motto "Hunger nach Gerechtigkeit" eröffnet der Augsburger Regionalbischof Axel Piper die 61. Aktion, die Predigt hält der bayerische Diakoniechef Michael Bammessel, wie die Diakonie am Mittwoch mitteilte.

Familienplanung und Weltbevölkerung

Verhütungsmittel fehlen in Afrika
Eine Gruppe ehemaliger Entwicklungshelfer, Theologen und Ärzte aus Würzburg sieht vor allem eine Ursache für die Explosion der Weltbevölkerung: die fehlende Familienplanung. Der evangelische Pfarrer Werner Schindelin und die beiden früheren Mitarbeiter des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen, Dieter Ehrhardt und Rainer Rosenbaum, haben mit weiteren Experten als "Gruppe Schindelin" ein Forderungspapier an Politik und Bevölkerung verfasst. Im Interview berichten sie Details.

Entwicklungshilfe

Dürre in Ostafrika: Kinder in Uganda
Um Fluchtursachen zu vermeiden, engagiert sich die bayerische evangelische Landeskirche in Afrika und im Irak. Seit Jahren unterstützt sie ihre dortigen Partner, damit Menschen in Not nicht die gefährliche Flucht in Richtung Europa antreten, sondern zu Hause eine Existenzgrundlage haben und in ihren Heimatländern bleiben können.

Auslandserfahrung

Dürre in Ostafrika: Kinder in Uganda
Bei einem Freiwilligendienst im Ausland helfen engagierte Menschen ehrenamtlich bei sozialen, ökologischen oder kulturellen Projekten, meist in Entwicklungs- und Schwellenländern. Aber welche Organisation bietet den Freiwilligendienst an? Welche Voraussetzungen müssen Bewerber erfüllen? Und wie viel kostet das Ganze? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Klassische Dirndl "à l’africaine"

Dirndl à l’africaine aus dem Münchner Glockenbachviertel: Rahmée Wetterich mit einer »Noh Nee«-Dirndlschürze.
Gut, der "Innovationspreis Volkskultur" der Landeshauptstadt München ist kein Oscar und auch nicht der "Bambi". Wer allerdings die letzte Bambi-Verleihung im Fernsehen gesehen hat, darf bezweifeln, ob das ein Nachteil ist. Die Münchner Volkskultur-Preisträgerinnen 2017 heißen jedenfalls Rahmée Wetterich und Marie Darouiche. Beide wurden nicht in Bayern, sondern in Kamerun geboren.

Bildungsprojekt vor dem Aus

Annemarie und Peter Schwittek mit einer ihrer Schulklassen in Kabul.
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Am Schulsystem in Afghanistan lässt Peter Schwittek kein gutes Haar. "Die Mehrheit der Abiturienten sind nach zwölf Jahren Unterricht Analphabeten", sagt der Entwicklungshelfer aus Randersacker, der seit den 1970er-Jahren in Kabul lebt. Dort etablierte er über die "Organisation zur Förderung afghanischer regionaler Initiativen und Nachbarschaftshilfen" (Ofarin) ein alternatives Schulprogramm. Dem droht nun mangels Geld das Aus.