Ethik

Digitale Ethik

Professorin Petra Grimm ist Professorin an der Hochschule der Medien in Stuttgart und leitet das Institut für Digitale Ethik. Im Podcast "Ethik Digital" spricht sie mit Rieke Harmsen und Christine Ulrich über digitale Ethik - und wie diese in Unternehmen und Startups eingebaut werden kann.

Kunst

Normalerweise gräbt sich Künstler Benjamin Zuber auch mal tage- oder wochenlang in sein Berliner Atelier ein - bei der "art residency wildbad" geht das nicht: Kunstwerke sollen dort möglichst öffentlich entstehen. Wie Zuber damit klarkommt.

Universität

Rund ein Drittel aller bayerischen Schülerinnen und Schüler besucht den Ethik-Unterricht. Gegeben wird er größtenteils aber von fachfremden Lehrkräften. Ab Oktober kann man das Unterrichtsfach Ethik in Bayern nun erstmals "grundständig" studieren.

BLM-Präsident Siegfried Schneider

Siegfried Schneider
Nachhaltigkeit, Jugendschutz, Datensicherheit: Schon bei der Gründung eines Unternehmens sollten sich Start-ups nach Ansicht der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) gut überlegen, für welche Werte sie stehen wollen. BLM-Präsident Siegfried Schneider im Interview.

Assistierter Suizid

Altenpflege
In der evangelischen Kirche wird über eine mögliche Suizidassistenz in diakonischen Einrichtungen diskutiert. In Zeitungsbeiträgen plädierte der Münchner Theologieprofessor Reiner Anselm für Wege des assistierten Suizids in kirchlichen Häusern, sein Erlanger Kollege Peter Dabrock möchte dies möglichst vermeiden. In einem Sonntagsblatt-Redaktionsgespräch sprachen sie miteinander und entdeckten viel Gemeinsames.

Kommentar

Die Hände einer alten Frau.
Das Bundesverfassungsgericht hat im Februar 2020 das Gesetz zum Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe gekippt. Es verstoße gegen das Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Ärzte dürfen also künftig todbringende Medikamente verschreiben und so Hilfe zum Suizid leisten. Doch wer kann beurteilen ob ein Sterbewunsch selbstbestimmt oder unter Druck zustande gekommen ist oder ob er überhaupt dauerhaft ist? Ein Kommentar von Gabriele Ingenthron.

Bildung

Evangelische, katholische, andersgläubige und konfessionslose Schüler können in der Corona-Pandemie bald einen gemeinsamen Religionsunterricht erhalten. Um die Infektionsgefahr zu verringern, haben die Kirchen temporäre Kooperationsformen entwickelt.

Ethikrat

Susanne Breit-Keßler, ehemalige Regionalbischöfin
Corona kam dazwischen, doch nun ist er installiert: der neue bayerische Ethikrat. Ob medizinische Fragen, Digitalisierung oder soziale Entwicklungen: Die 18 Mitglieder sollen "die ganze Breite gesellschaftlicher Diskussionen" in den Blick nehmen.

Coronavirus

Krankenbett Krankenhaus Symbol
Wer bekommt eine lebensnotwendige Behandlung? Die deutschen Krankenhäuser bereiten sich auf den Ernstfall vor. Wegen des neuartigen Coronavirus stehen die Ärzte vor belastenden Entscheidungen. Der Medizinethiker Eckhard Nagel erzählt von der aktuellen Ausnahmesituation.

"Massive Einschränkung unserer Grundrechte"

Susanne Breit-Keßler, ehemalige Regionalbischöfin
Die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Bayern will die Staatsregierung um Ministerpräsident Markus Söder (CSU) von einem Monitoring begleiten lassen. Drei Menschen sollen diese ethisch-gesellschaftlich-juristische Beobachtung übernehmen: Die ehemaligen Oberlandesgerichtspräsidenten Christoph Strötz und Clemens Lückemann sowie Susanne Breit-Keßler, ehemalige Regionalbischöfin für München und Oberbayern, die dem neuen bayerischen Ethikrat vorsteht.

Politik & Ethik

Markus Söder Landessynode Bamberg
Sind die Corona-Beschränkungen vereinbar mit der Liberalität? Um die Maßnahmen ethisch zu spiegeln, will Ministerpräsident Söder ein Monitoring auflegen - unter Beteiligung der ehemaligen Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler.

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