Sinti und Roma sind zwar eine der anerkannten Minderheiten in Deutschland, in Lehrplänen kommt diese Bevölkerungsgruppe jedoch so gut wie nie vor. Verschiedene Handreichungen für den Unterricht wollen hier Abhilfe schaffen.
Eine aktuelle Befragung zeigt: Wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie sorgen sich immer mehr Schüler um ihre berufliche Zukunft. Die Ergebnisse der Umfrage.
Jacqueline Flory leitet Zeltschule e.V., eine Organisation, die Kindern im syrisch-libanesischen Grenzgebiet Bildung ermöglicht. Auch wenn die Schulen nach dem dritten Corona-Lockdown wieder offen sind, sieht die Münchnerin die Lage der Flüchtlinge als aussichtslos an.
Weil ein als Förderschule errichtetes Gebäude nicht mehr genau so genutzt wird, hat der Diakonieverein Wassertrüdingen existenzielle Probleme. Der Staat will Fördergelder zurück, die der Verein nicht hat. Geht er pleite, steht noch etwas anderes auf dem Spiel.
Die Münchner Medizinethikerin Alena Buyx gönnt Lehrern eine schnellere Corona-Impfung. Zugleich betont sie, dass die Politik mit ihrer Entscheidung den bisherigen Kurs bei der Impfstoffverteilung verlässt.
Die Rückkehr zu Präsenzunterricht in den bayerischen Schulen bedeutet für das Fach Religion in vielen Fällen eine temporäre Zwangspause. "Frau Religionslehrerin" beschreibt in ihrem neuem #himmelwärts-Blogbeitrag fünf Ideen, wie der Reli-Unterricht trotzdem nicht aus dem Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler verschwindet.
Regelmäßiger Unterricht in Zeiten der Pandemie ist zur Ausnahme geworden. Besonders die "leichteren" Fächer wie der Religionsunterricht werden vernachlässigt. Dabei ist genau dieses Fach jetzt besonders wichtig, sagt Lehrerverbands-Präsident Heinz-Peter Meidinger.
Statt sich in den Faschingsferien zu erholen, müssen Schüler und Lehrer in Bayern auch in dieser Woche die - virtuelle - Schulbank drücken. Wer die Sonderregelung des Kultusministeriums, das die Faschingsferien wegen Corona gestrichen hat, umgehen will, muss sich der SPD-Landtagsfraktion zufolge vor Petzen hüten.
Seit dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 hat sich nur wenig in den Schulen geändert: noch immer gibt es keinen funktionierenden Distanzunterricht. Kinder, Lehrer und Eltern sind frustriert. Sonntagsblatt-Redakteur Micha Götz berichtet über die Probleme und die Folgen der Versäumnisse in der Bildungspolitik.
Den Ausfall der Faschingsferien in Bayern aufgrund der Corona-Pandemie wollen zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler nicht kampflos hinnehmen.
Bayerns Kultusminister Piazolo ist mit dem momentanen Corona-Distanzunterricht an sich zufrieden - Kritik kommt unter anderem von den Grünen. Der Philologenverband mahnte Verbesserungen an, die GEW Bayern sieht die Bildungsgerechtigkeit in Gefahr.
Von Daniel Staffen-Quandt und Christiane Ried | 29. Januar 2021
Jetzt reicht es Bayerns Grundschullehrern: die meisten Wochenstunden, das niedrigste Einstiegsgehalt - und nun noch mehr Extraschichten. Eine Lehrerin aus der Oberpfalz will den Freistaat deshalb verklagen.
Längst wird wieder diskutiert, angesichts der Infektionszahlen die Schulen doch teilweise zu schließen. Dabei gäbe es andere Möglichkeiten, Unterricht durchzuführen: in den Räumen derzeit leerstehender Gebäude. Vorschläge gibt es hinreichend.
Von Christine Ulrich und Susanne Schröder | 26. November 2020
Als alternative Schulstandorte hat das Deutsche Jugendherbergswerk seine 450 Häuser angeboten. In Lindau besteht bereits eine Zusammenarbeit zwischen dem Bodenseegymnasium und einer Jugendherberge. Drei Fragen an den Herbergsleiter Dirk Umann.
Für Bildung will die Staatsregierung von allen Teilbereichen im kommenden Jahr am meisten Geld ausgeben. Ministerpräsident Söder spricht dem Unterricht und dem Ausbau von Kita-Plätzen große Bedeutung zu. Wie die Gelder dort genau eingesetzt werden sollen, erfahren Sie hier.
Die Mainzer Stiftung Lesen und die Frankfurter Commerzbank-Stiftung haben am Mittwoch den Deutschen Lesepreis 2020 verliehen. 16 Personen und Einrichtungen wurden ausgezeichnet. Wer die ersten Preise erhielt, erfahren Sie hier.
Etwas mit Kindern machen: Das sind nicht nur Traumberufe von jungen Menschen. In Fürth sitzen in einer Schulklasse auch ältere Semester. Sie wollen Grundschulbetreuer werden. Und sie werden sehsüchtig erwartet.