Tod

Evangelische Morgenfeier

Brennende Kerzen
"Das Osterevangelium dringt eher leise an unser Ohr, es klopft zart an unsere Herzen an und entfaltet sich ganz behutsam. Es lässt uns Zeit "mitzukommen" – es lässt mir die Zeit, die ich brauche. Ostern wird es nicht schlagartig – Ostern geschieht in vielen kleinen Bewegungen, in behutsamen Veränderungen zum Neuen." Predigt von Pfarrer Jochen Wilde von der Kreuzkirche in München.

Sonntagsendung auf Antenne Bayern

Am Ewigkeitssonntag von 6 bis 9 Uhr gestaltet die evangelische Funkagentur das Programm auf Antenne Bayern und um diese Themen wird es gehen: Die Augsburger Puppenkiste ist wieder mit einer Weihnachtsgeschichte im Kino zusehen, Sprachassistent Alexa hält bietet neuerdings auch Trauerreden und Antenne Bayern Moderator Stefan Meixner erzählt von seiner Nahtoderfahrung.

Ausstellung

Ausstellung in Ansbach über die Kunst zu leben und zu sterben
Autor
Die Frage nach dem Tod ist untrennbar mit der Frage nach dem Leben verbunden, sagen Pfarrer Dieter Kuhn und Kurator Christian Schoen. Die beiden haben "ars moriendi" gemacht – eine Ausstellung über "die Kunst zu leben und zu sterben". Das zweijährliche Kunstprojekt "ANspruch. Kirche, Kunst und Gesellschaft im Dialog" findet in diesem Jahr hauptsächlich in zwei Kirchen und auf einem Friedhof statt.

Trauer

"Ins Leben zurück. Mein Trauerbegleiter" von Elizabeta und Georg Karlstetter
Poetische Texte und Schwarzweiß-Fotografien: Mit einem Bildband will das Ehepaar Elizabeta und Georg Karlstetter trauernden Menschen Mut machen. Denn wer einen geliebten Menschen verliert, muss den Tod begreifen, verarbeiten und neuen Mut fassen. Der im Claudius-Verlag erschienene Bildband "Ins Leben zurück. Mein Trauerbegleiter" soll Trauernden dabei helfen – mit Fotografien und Lyrik.

Schatzkästchenletzter Dinge

Schatzkästchen
Was wird morgen sein? Was ist, wenn es mir schlechter geht? Was bleibt, wenn ich tot bin? Ein Lieblingsrezept, Fotos, Briefe, Erinnerungsstücke? Sich diesen Fragen mitten im Leben zu stellen, dazu lädt die Ausstellung "Was bleibt. Weitergeben. Schenken. Stiften. Vererben" von der Evangelischen Landeskirche und der Diakonie Bayern ein. Noch bis zum 4. November ist sie im Evangelischen Zentrum St. Mattäus in Passau zu sehen.

Kommentar

Organspende
Heide Hollmer war auf einem Ausflug, als der lebensrettende Anruf kam: Man hat ein Spenderherz gefunden, habe es am Telefon geheißen. Den Tag werde sie niemals vergessen. Auch Jahre danach erinnert sich die Frau detailliert, dass es an einer Tankstelle bei Eckernförde an der Ostsee war, als sie sich für die OP bereit machen musste. Sie war in den Vierzigern, als es hieß, dass sie ohne Transplantation nicht mehr lange leben würde. Ein geschenktes Leben, dachte ich, als ich sie vor Jahren kennenlernte.

Mystik, Materie und Geist

Der Franziskanerpater, Mystiker und Erfolgsautor Richard Rohr im Interview mit dem Sonntagsblatt.
Richard Rohr wurde am 20. März 1943 in Topeka im ländlichen Kansas, also in den USA, geboren. Mit 14 ging er von zu Hause weg und zog nach Cincinnati. Dort trat er mit 18 in den Franziskaner-Orden ein. Er hat unzählige Bücher geschrieben und gilt heute als einer der bedeutendsten christlichen Mystiker und spirituellen Lehrer unserer Zeit. Der an Krebs erkrankte Theologe war noch einmal zu zwei Vorträgen in Bayern. Markus Springer hat ihn interviewt.