Trauer
Die Missionarin Maria Horn von Mission EineWelt ist verstorben. Über ihren langjährigen Einsatz in Papua-Neuguinea.

Im Alter von 93 Jahren ist in Neuendettelsau (Landkreis Ansbach) die Krankenschwester und Hebamme Maria Horn gestorben.

41 Jahre war sie im Missionsdienst in Papua-Neuguinea tätig, teilte Mission EineWelt am Mittwoch mit. Schwester Maria Horn sei eine der Letzten gewesen, für die Mission eine Lebensaufgabe war, heißt es in der Mitteilung.

Mit Idealismus und bedingungslosem Gottvertrauen im Einsatz

"Mit ihrem Idealismus, ihrem bedingungslosen Gottvertrauen und ihrem selbstlosen Einsatz für die Menschen in Papua-Neuguinea ist sie uns bis heute ein großes Vorbild", würdigte sie der Direktor von Mission EineWelt, Hanns Hoerschelmann.

Maria Horn ließ sich 1953 von der damaligen Missionsanstalt nach Papua-Neuguinea aussenden. 1966 übernahm sie die Leitung der damaligen Leprastation in Etep, die sie in den folgenden Jahren zum Gesundheitszentrum ausbaute.

Maria Horn erhielt für ihre Arbeit das Bundesverdienstkreuz

1992 wurde Maria Horn für ihre Arbeit mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Im Ruhestand habe sich Horn mit dem von ihr gegründeten Verein "Initiative Patenschaften für Neuguineas Kinder" für die Menschen in Papua Neuguinea eingesetzt, so Mission EineWelt.

Weitere Artikel zum Thema:

„Sonntags“ – Der kompakte Überblick

Starten Sie mit unserem Newsletter in die Woche.

 
Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis.*