Kommentare und Meinungen von Gabriele Ingenthron

Kommentar

Solidarität
Nichts bewegt die Menschen zurzeit mehr als das Coronavirus. Wie gefährlich ist es? Wie schnell verbreitet es sich? Wie ist es zu bekämpfen? Das sind nur die drei häufigsten Fragen, die sich die Menschen derzeit stellen. Zum aktuellen Zeitpunkt wissen wir: Das Coronavirus hat eine weltweite Epidemie in Gang gesetzt, dem müssen wir ins Auge sehen. Allein mit Hände waschen, in den Ellbogen niesen und husten ist es nicht mehr getan.

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Künstliche Intelligenz (KI)
Computer haben inzwischen einen ähnlichen Grad der Komplexität erreicht wie das menschliche Gehirn. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) wird daher Veränderungen verursachen, die kaum vorhersehbar sind. Umso wichtiger ist es, sich mit ethischen Richtlinien und politischen Steuerungssystemen zu beschäftigen.

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Junge Menschen nehmen ihre Welt in die Hand
Sie heißen Felix Finkbeiner, Malala Yousafzai oder Greta Thunberg: Immer wieder überraschen Kinder und Jugendliche die Erwachsenen-Welt damit, wie entschlossen, tatkräftig und unerschrocken sie Probleme anpacken, über die alle anderen nur reden. Ob Umwelt, Bildung oder Glauben: Jugendliche finden neue Wege und überraschende Lösungen - wenn man ihnen den Platz und das Vertrauen dafür schenkt.

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Organspende
Heide Hollmer war auf einem Ausflug, als der lebensrettende Anruf kam: Man hat ein Spenderherz gefunden, habe es am Telefon geheißen. Den Tag werde sie niemals vergessen. Auch Jahre danach erinnert sich die Frau detailliert, dass es an einer Tankstelle bei Eckernförde an der Ostsee war, als sie sich für die OP bereit machen musste. Sie war in den Vierzigern, als es hieß, dass sie ohne Transplantation nicht mehr lange leben würde. Ein geschenktes Leben, dachte ich, als ich sie vor Jahren kennenlernte.

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Nationalflagge Israel
Weltweit wird in diesen Tagen an die Gründung des Staates Israel erinnert: Am 14. Mai 1948 unterzeichnete Staatsgründer David Ben Gurion die Unabhängigkeitserklärung. Er verlas sie unter einem Porträt Theodor Herzls. Draußen im Land saßen die Menschen an den Radiostationen und lauschten, bis Gurion sagte: "Der Staat Israel ist gegründet." In den Straßen brandete der Jubel auf.

Wert der Höflichkeit

Rainer Erlinger, bekannt durch seine Kolumne "Die Gewissensfrage" im Magazin der Süddeutschen Zeitung, hält die Umgangsformen im Internet für "grauenvoll". Das Problem dabei sei, dass den meisten Nutzern nicht bewusst sei, dass hinter der Tastatur und dem Bildschirm ein Mensch sitze, sagte Erlinger im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd), das er anlässlich seiner Lesung in Regensburg gab. Erlinger hat mehrere Bücher über Moral und Höflichkeit verfasst. Pro Monat erhält er bis zu 100 Zuschriften von Lesern, die ihn nach seiner Meinung zur Alltagsmoral befragen.