Israel

Kommentar

Kinder im Unterricht
Vor einigen Wochen hat die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) für den islamischen Religionsunterricht ins Boot geholt. Die Ditib-Zentrale in Köln ist der türkischen Religionsbehörde Diyanet in Ankara unterstellt. Diese bekommt, laut dem Grünen-Politiker Cem Özdemir, ihre Anweisungen vom türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan. Bekommt der türkische Präsident damit nun Zugang zu deutschen Klassenzimmern?

Kommentar

Wenn sich Geschwister streiten, lautet die Klage gegenüber den Eltern meist doppelt: Er hat angefangen! Sie hat angefangen! Kluge Eltern blocken das ab. Sie wissen: Es braucht zwei zum Streiten. Was die Lage in Israel angeht, folgt die Reaktion von vielen diesem Muster. "Deeskalation auf beiden Seiten" heißt die Forderung, wenn sie ein deutscher Bundesaußenminister ausspricht. Doch Hausverstand vernebelt in Sachen Nahostkonflikt eher die Sinne. Ein Kommentar von Markus Springer.

TV-Tipp: "Grüß Gott Oberfranken"

Seit weit über 1.000 Jahren leben Juden in Franken. Der israelische Student Michael Iluz, der für ein Jahr in Deutschland studiert, hat sich auf die Spuren jüdischer Traditionen und des jüdischen Glaubens begeben. Er interessiert sich für die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von jüdischem und christlichen Glauben und hat Spannendes zu berichten.

Israel & Palästina

In Jerusalem kommt der Weihnachtsmann auf dem Kamel. Und liefert am Jaffator Weihnachtsbäume aus. In seinem Weihnachtsmannhaus, mitten in der Jerusalemer Altstadt, empfängt er täglich viele Kinder – natürlich unter Corona Hygieneregeln -, die er besonders jetzt während der Pandemie aufmuntern und auf schöne Gedanken bringen will.

Musik

Das Schicksal einer Vierjährigen, die in Auschwitz ums Leben kam und deren Geschichte im Frühjahr auch im TV erzählt wurde, inspirierte den Treuchtlinger Kantor Raimund Schächer zu einer Orgelfantasie, die es bis an die US-amerikanische Harvard-Universität schaffte.

Donald Trump für Nobelpreis nominiert

Donald Trump
US-Präsident Donald Trump wurde für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen – bereits zum zweiten Mal. Doch das Kuriositäten-Kabinett der Friedensnobelpreis-Nominierungen hat noch mit weiteren Geschichten aufzuwarten: Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs gehörte auch Adolf Hitler zu den Nominierten. Dahinter stand, anders als nun, eine satirische Aktion, die leider unerwünschte Nebenwirkungen hatte.

Yom HaShoah

Die Holocaust-Überlebende Leah Hasson lebt heute in Ramat Gan bei Tel Aviv.
Um 10 Uhr am Morgen des Yom HaShoah steht jedes Jahr ganz Israel für zwei Minuten still: Im ganzen Land heulen die Sirenen, die Züge bleiben stehen, ebenso die Autos auf den Autobahnen, die Passanten halten schweigend inne. In diesem Jahr war einiges anders. Die Initiative "Zikaron BaSalon" (Gedenken im Wohnzimmer) und ihre Antwort auf die Frage, wie Holocaust-Gedenken und Zeitzeugengespräche unter den Bedingungen der Corona-Pandemie aussehen können.

Israel

Auf Gedenkveranstaltungen für die Opfer des Holocaust wird stets beschworen, dass so etwas wie die Judenvernichtung im nationalsozialistischen Deutschland nie wieder passieren darf. Und dennoch ist auch der Gegenspieler Antisemitismus ständig präsent. Die 56-jährige Antje Naujoks befasste sich schon als junges Mädchen mit dem Thema und hat infolgedessen eine weitreichende Entscheidung getroffen: Obwohl sie selbst keine Jüdin ist, verließ sie Deutschland, um in Israel zu leben.

Jüdische Feste

Wenn am 22.12. die vierte Kerze am Adventskranz brennt, zünden jüdische Familien die erste Kerze an - allerdings am Chanukka-Leuchter. Das achttägige jüdische Lichterfest fällt dieses Jahr mit Weihnachten zusammen. Wie gefeiert wird, haben wir den Münchner Rabbiner Steven Langnas und den in München lebenden israelischen Blogger Asaf Erlich gefragt.

Israel & Palästina

Auf dem Ölberg, an der höchsten Stelle Jerusalems, steht die evangelische Himmelfahrtkirche - und in ihrem Turm läuten deutsche Glocken. Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts waren sie ein Geschenk des deutschen Kaisers Willhelm II. und seiner Frau Auguste Viktoria. Nun sind die Glocken in die Jahre gekommen und mussten restauriert werden - von dem Passauer Glockenexperten Rudolf Perner.

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