Jede Dose voller Weihnachtsplätzchen erzählt von uralten Ritualen, frühen Fastenbroten und klösterlicher Gewürzkunst. Eine Tradition des Weihnachtsgebäcks, die sich über Jahrtausende entwickelte – und den Advent bis heute prägt.
Woher kommt die Redewendung "jemandem die Leviten lesen"? Und was hat sie mit Klöstern, biblischen Texten und strengen Ermahnungen zu tun? Ein Blick in die Geschichte zeigt, wie sich der Ausdruck bis heute im Sprachgebrauch gehalten hat.
Von Oliver Marquart | 13. August 2025
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Analyse
Felicitas von Aretin über ihr Buch "Starke Schwestern"
Digitale Erschöpfung, Sehnsucht nach Sinn: Klöster erleben einen Boom. Ob Schweigen, Fasten oder Digital Detox – das Leben auf Zeit hinter Klostermauern bietet neue Perspektiven. Auch der interreligiöse Dialog gewinnt an Bedeutung.
Sie gehen nicht in Rente – sie bleiben engagiert, solange die Kräfte reichen: Alte Ordensleute leben ein Altern in Würde, mit Aufgaben, Spiritualität und Weisheit. Die TUM-Forscherin Ruth Mächler hat ihre Geschichten gehört – und zeigt, was unsere Gesellschaft daraus lernen kann.
Die Christusträger Bruderschaft war mit ihrer christlichen Rockband über Jahrzehnte überregional bekannt. Doch die Gemeinschaft ist in die Jahre gekommen. Jetzt wagt sie einen Neuanfang: Ihr traditionsreiches Kloster Triefenstein steht unter neuer Leitung.
Umbrüche und Neuanfänge sind das Thema der aktuellen "Grüß Gott Oberfranken!" Sendung. Wir haben ein Kloster besucht, einen neu gegründeten Chor, einen Familienunternehmer und eine DEKRA -Werkstatt. Was die mit Glauben zu tun hat, seht ihr hier.
Von Maike Stark und Martina Klecha | 22. Januar 2025
"Just do it – einfach machen" ist ein Spruch, den sich Friedrich Schuster schon lange zu eigen gemacht hat – was auch mit der Kindheit des scheidenden Dekans im nördlichen Fürth zu tun hat. Vor der Verabschiedung am 28. April blickt der 67-Jährige nach vorne.
Im Rahmen der aktuellen Sonntagsblatt-Reihe #glaubstdu-Die BibelBasics sind Abonnentinnen und Abonnenten des Sonntagsblatts zu einem Bibelgespräch mit Pater Anselm Grün in der Abtei Münsterschwarzach eingeladen.
Bislang war die Christusträger Bruderschaft vor allem für ihr soziales Engagement, beispielsweise in Afghanistan bekannt. Doch die Geschichte der Kommunität hat auch eine tiefschwarze Seite: Es geht um Missbrauch durch frühere Leitungspersonen.
Eigentlich ist Kloster Memleben in Sachsen-Anhalt eine Ruine. Doch jedes Jahr kehren für fünf Tage Benediktinermönche aus der Abtei Münsterschwarzach hierher zurück. Sie wollen zeigen, wie Ordensleben heute aussieht.
Sie war Naturforscherin, Ärztin, Apothekerin, Äbtissin, Dichterin, Komponistin, Prophetin – und noch vieles mehr. Hildegard von Bingen (1098-1179) war verliebt in die Schöpfung – und wusste, dass alles Leben auf der Welt voneinander abhängt.
Schwester Doris Engelhard aus dem bayerischen Kloster Mallersdorf ist die einzige Nonne in Deutschland, die eine Brauerei leitet. Dabei mochte sie Bier zu Beginn ihrer Ausbildung nicht einmal. Heute gibt es bei ihr keinen Tag ohne.
Einsamkeit wird für immer mehr Menschen zum Problem. Die evangelische Theologin und Regionalbischöfin Petra Bahr hat nun ein Gegenmodell ausgemacht: Die Gemeinschaft im Kloster.
Der Referent der Ansbach-Würzburger Regionalbischöfin Gisela Bornowski, Kirchenrat Martin Reutter, wird an diesem Freitag (29. April) als Prior des Evangelischen Kloster Konvents Heilsbronn (EKKH) eingeführt. Wir haben mit ihm gesprochen.
Das Kloster Heidenheim ist Teil der Anfänge der christlichen Geschichte in Süddeutschland. Vor mehr als 1200 Jahren begannen englische Mönche und Nonnen, die heidnischen Germanen in Franken zu christianisieren. Sie lebten in eigens für diesen Zweck gegründeten Klöstern, darunter auch das Kloster Heidenheim. Ein Rundgang.
In der Benediktinerabtei Plankstetten bietet die Waldachtsamkeitstrainerin Katharina Nathe einen Kurs im Waldbaden an. Die Teilnehmer sollen lernen, in der Atmosphäre des Waldes zu baden und die Natur mit allen Sinnen bewusst zu erleben.
Wer sich mit Medizingeschichte beschäftigt, kommt um Religion und Glauben nicht herum. Dabei sah die Kirche die medizinische Wissenschaft keineswegs als feindlich an. Einige Bischöfe praktizierten sogar als Ärzte.
Das kleine Dekanat Heidenheim am Hahnenkamm hat lediglich 6.000 Mitglieder. Jetzt steht der Verlust der Eigenständigkeit kurz bevor, denn die Dekansstelle wurde bereits im Frühjahr nicht mehr besetzt, und Pläne zur Auflösung gibt es schon jetzt.
Machen sich ein Mönch und eine Schwester strafbar, wenn sie aus Gewissensgründen Asylsuchenden Kirchenasyl gewähren, obwohl sie dies nach den geltenden Regeln nicht durften? Die zwei Gerichtsverfahren ziehen sich immer mehr in die Länge, da solche Fälle zuvor noch nie aufgetreten sind.