Kunst

Künstler mit geistiger Behinderung

»Athosland«: ein Ausschnitt aus dem Lebenswerk des Duisburgers Michael Golz
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Sie sind Menschen mit geistiger Behinderung – und Künstler: Der Duisburger Michael Golz (60), der Tscheche Ota Prouza (58), der Niederländer Tim ter Wal (33) und der Schweizer Clemens Wild (53) sind unter den diesjährigen Preisträgern des Kunstpreises »euward«. Zu sehen sind ihre Werke ab Juli im Buchheim-Museum. Ab sofort (15. März) darf auch das Publikum online über die 17 nominierten Künstler abstimmen und einen weiteren Preis vergeben.
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Ausstellung

Josef Scharl, Masken, 1931, Galerie Michael Haas © Susanne Fiegel
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Er gehört zur sogenannten »verschollenen Generation« von Künstlern, deren Arbeit die Nationalsozialisten als »entartet« diffamierten, die aber nach dem Krieg in Vergessenheit gerieten. In Bremen wird dem gebürtigen Münchner Josef Scharl eine Ausstellung gewidmet. Sie zeigt: ein hochpolitisches Werk. 2019 ist sie in der bayerischen Heimat des Künstlers zu sehen - im Buchheim-Museum am Starnberger See.
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Diakoniemuseum

Thomas Greif
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Mit der Sonderausstellung „Kaiser, Kanzler, Rummelsberger. 21 Fußnoten deutscher Geschichte“ will die Rummelsberger Diakonie zeigen, was Rummelsberger mit der großen Geschichte des vergangenen Jahrhunderts zu tun hatten. Dabei kommen auch überraschende Biographien zum Vorschein - zum Beispiel die der Münchner Malerin Annemarie Naegelsbach.
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Kirchenkunst

Kunstwerk für St. Michael in Fürth
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Linien, Figuren, Muster zucken über die Stoffbahnen, dazu rattert es von allen Seiten aus den Boxen. 20 Minuten dauert das meditative Spektakel, in dem sich Abstraktes aufbaut, ständig verändert, zu zerstören scheint und wieder erstarkt. Die »Ewige Metamorphose« nennen der Komponist Johannes Brinkmann und die Künstlerin Sascha Banck ihre klangvolle Videoinstallation, die noch bis zum 11. März in der Fürther Kirche St. Michael zu sehen ist. Kunst, die auch kirchenfremde Menschen locken soll.
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Kunst und Kultur

Die Künstlerin Mahbuba Maqsoodis
Als ihre Schwester von einem islamistischen Terroristen erschossen wird, verlässt Mahbuba Maqsoodi ihr Heimatland Afghanistan. Ihre Lebensreise verschlägt sie zunächst nach Russland und schließlich nach München, wo sie als Künstlerin eine neue Heimat findet. Jetzt hat ­Maqsoodi ihre Lebensgeschichte aufgeschrieben – als kraftvolles Plädoyer für die Poesie des Lebens und die Rechte der Frau.
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Ökumenisches Projekt

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»Aufs Maul geschaut« und dies künstlerisch verarbeitet haben in Anlehnung an Martin Luthers bekannten Satz im Reformationsjubiläumsjahr 2017 schon viele. Den Blick auf die Bibel richten wollten die christlichen Gemeinden aus Cadolzburg in einem ökumenischen Gemeinschaftsprojekt. Alle Gemeindeglieder wurden aufgerufen, ihren persönlichen Bezug zur Heiligen Schrift für das »Cadolzburger Bibelheft« zu bekunden. Jetzt liegt das kleine Büchlein vor – die Vielfalt begeistert und überrascht.
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