Kirchenkreis Nürnberg

Migration

Ashot Aharonyan
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Kein Happy-End für den im Januar aus Neuhaus an der Pegnitz abgeschobenen Ashot Aharonyan, der seine todkranke Mutter Gayane noch einmal sehen wollte: Als der junge Armenier endlich auf dem Weg zurück nach Deutschland war, ereilte ihn die Nachricht vom Tod seiner Mutter. Er kehrte um. Zurück bleiben nicht nur Trauer, sondern beim Neuhauser Helferkreis auch Verbitterung und Wut.

Smart Home & Living

Drohne Haus Wohnung
Die "Digitalisierung" ist auch auf Deutschlands größter Kongressmesse für die Sozialwirtschaft, der Nürnberger ConSozial, angekommen. Mal geht es um spezielle Betriebssoftware, andere informieren über soziale Medien wie Facebook, Instagram, WhatsApp oder YouTube für die optimale Kommunikation mit Mitarbeitern. Manche setzen auf digitale Produktinnovationen - auch für ältere oder eingeschränkte Menschen.

Friedhofskultur

Antonia Landois
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Mit der Geschichte und der topographischen Entwicklung der Nürnberger Friedhöfe St. Johannis und St. Rochus beschäftigt sich im 500. Jubiläumsjahr eine Ausstellung des Stadtarchivs Nürnberg. Kuratorin Antonia Landois und Stadtheimatpflegerin Claudia Maué zeigen die Ergebnisse ihrer Forschungen aus amtlichen wie privaten Beständen.

Herbstsammlung

Abends noch ne Runde auf dem Sofa sitzen und sich dann gemütlich ins Bett kuscheln. Wunderbar nach einem Schul- oder Arbeitstag. Für Menschen wie Klaus Billmeyer kommt das nicht in Frage. Denn er ist obdachlos. Beim "Türöffner-Tag" der Sendung mit der Maus in Nürnberg durften die Kinder Klaus alles fragen, was sie wissen wollten.

Schwabach

Klaus Peschik und Klaus Stiegler
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Wie geht es weiter mit der Kirchenmusik im Dekanat Schwabach? Nachdem Kirchenmusikdirektor Klaus Wedel zum 1. Dezember in den Ruhestand geht und Kollege Klaus Peschik mit seinen 62 Jahren auch schon die Pension vor Augen hat, werden in diesen Wochen die Weichen gestellt. Wenn es nach Dekan Klaus Stiegler geht, wird die Musik künftig regional breiter aufgestellt. Dabei werden zentrale Gedanken des kirchlichen Reformprozesses Profil und Konzentration (PuK) umgesetzt.

Jubiläum in Mittelfranken

Kirche zu Wengen
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Wenn die halbe evangelische Dorfbevölkerung alle 14 Tage im Gottesdienst sitzt, dann freut sich jeder Pfarrer. Auch wenn im Dorf Wengen, Ortsteil der Marktgemeinde Nennslingen, nur gerade mal gut 200 Menschen wohnen, von denen aber zwei Drittel evangelisch sind. Dabei hat das "Kirchlein ohne Namen", wie der in der gesamten Region einzigartige klassizistische Bau im Volksmund genannt wird, nicht mal zum 200. Geburtstag Aussicht auf einen Titel. Unverwechselbar ist es trotzdem. Nicht nur wegen seiner aus einem Unglück heraus resultierenden Geschichte.

Kultur

Innenraum der Dreieinigkeitskirche Nürnberg
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Es bewegt sich was im kulturellen kirchlichen Leben in Nürnberg: Vier Gemeinden schmieden demnächst Pläne, wie man gemeinsam kreative Highlights setzen und sich dabei austauschen kann. Mit dabei auch die Dreieinigkeitskirche in Gostenhof. Dort hat man sich jetzt für das Konzept eines Eichstätter Architekturbüros und konkret für Pläne einer inneren Umgestaltung entschieden – die langfristig die Menschen wieder vermehrt in die Kirche locken soll. Am 9. Oktober werden die Pläne vorgestellt.

Stadtteilprojekt "Geh Hin"

Heilig-Geist Fürth
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Noch eine weitere Tafel? Nein – seit mittlerweile acht Jahren schon funktioniert diese kulinarische Gemeindearbeit: Jeden Dienstag kommen in der Fürther Heilig-Geist-Kirche unterschiedlichste Menschen zum Mittagessen zusammen. Ein ehrenamtliches Team kocht. Für einen Euro erhält man ein Hauptgericht, ein Dessert und ein Getränk, Kinder essen umsonst. Mittendrin schwenkt ein Dekan im Unruhestand den Kochlöffel.

Kirchliche Stiftungen

Kirchliche Stiftungen in Bayern
Kirchliche Stiftungen erleben einen Aufwärtstrend: Jedes Jahr werden etwa fünf neue Stiftungen gegründet, erklärt Wilhelm Popp von der Stiftungsberatung der bayerischen Landeskirche im Interview. Auch das Stiftungsvermögen der rund 260 kirchlichen Stiftungen ist in den vergangenen Jahren stetig angewachsen – und umfasste im Juli 2018 rund 56 Millionen Euro Geldvermögen ohne Bewertung von Grundstücken und Gebäuden.

Orgelbauer

Dominik Friedrich
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Unter Feinstaub ächzen nicht nur die Lungen der Stadtbewohner. Auch Orgeln müssen tief durchschnaufen, wenn die heimische Kirche nahe an einer vielbefahrenen Straße liegt. Davon kann Orgelbaumeister Dominik Friedrich ein Lied singen. Sein Familienbetrieb hat 2018 das Instrument in der Nürnberger Reformations-Gedächtniskirche wieder auf Vordermann gebracht. Eine Gelegenheit, einen allmählich aussterbenden Beruf näher zu erkunden. Und hinter die Kulissen von rund 2.500 Pfeifen zu blicken.