Kirchenkreis Nürnberg

Kirchengemeinde Lauf

Pfarrer Jan Peter Hanstein
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Wenn Gemeinden "Kirchturmpolitik" betreiben, meint man eine nur auf die Interessen "um den eigenen Kirchturm" schielende Politik. In Lauf an der Pegnitz wäre diese Pfarrer Jan Peter Hanstein beinahe ebenso vor die Füße geknallt wie die Steinbrocken, die vom Kirchturm der Johanniskirche herabfielen. Hanstein beauftragte Handwerker – und wäre beinahe auf den Gesamtkosten von rund 200 000 Euro sitzen geblieben. Denn: Wer die Baulast am Kirchturm trägt, das ist nicht nur in Lauf manchmal umstritten.
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Jubiläum

Johanneskirche in Eibach
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In 675 Jahren Kirchengeschichte hat sich mit Sicherheit jede Menge angesammelt, was man anlässlich einer Geburtstagsausstellung zeigen könnte. Im kleinen Ausstellungsraum des Pfarrzentrums der Johanneskirche in Eibach kann man dies aber an einer Hand abzählen. Und doch laden die Stücke aus mehreren Jahrhunderten vielleicht gerade wegen dieser Reduktion zu einem Besuch des Gotteshauses nebenan ein – da findet man nämlich die eigentlichen Schätze, die aber unbeweglich sind.
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Freizeit

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Sommerzeit ist auch Motorradzeit. Gerade in der Fränkischen Schweiz locken viele abwechslungsreiche Touren: Rasante Serpentinenstrecken, idyllische Talfahrten, kurvenreiche Landstraßen. Wem das nicht reicht, der sollte mit einem Grüppchen Oberasbachern auf Spirit-Tour gehen. Sie suchen sich einmal im Monat ganz besondere Ziele aus.
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Lokalrundfunktage 2018

Haben Sie heute schon gecheckt, wie viele likes ihr Foto vom Schweinebraten hat? Auf Instagram geschaut, was Freunde so machen oder in einer Whatsapp-Gruppe den Sonntagsausflug verabredet? Sie sind in bester Gesellschaft mit etwa 30 Millionen deutschten Nutzern. Sehen und gesehen werden - in der digitalen Welt und im Internet. Was macht das mit unserer Gesellschaft? Diese Fragen waren Thema bei den Lokalrundfunktagen in Nürnberg.
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Predigt

Philippus tauft den äthiopischen Kämmerer
„Auf die richtigen Fragen kommt es an“, meint der Pegnitzer Dekan Gerhard Schoenauer in seiner Evangelischen Morgenfeier. „Es sind vor allem Fragen, die uns weiter bringen und oft genug haben wir mehr Fragen als Antworten. Wer schon alles weiß, kann sich nicht entwickeln, kommt nicht vorwärts. Misstrauisch bin ich gegenüber denen, die meinen schon alles zu wissen, die auf jede Frage die passende Antwort haben“.
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Diakonie

der Präsident der Diakonie Bayern: Michael Bammessel
Die Diakonie Bayern kritisiert Abschiebungsandrohungen gegen angehende Altenpfleger. Diakoniepräsident Michael Bammessel fordert vielmehr ein Aufenthaltsrecht für junge Flüchtlinge, die in der Pflege arbeiten wollen, heißt es in einer Mitteilung seines Verbandes. Bammessel sagte, junge Menschen würden in der Altenpflege dringend gesucht.
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Historisches Spektakel

Richard Winter als Wallenstein
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2018 ist wieder "Wallenstein-Jahr" in Altdorf. Bis 22. Juli werfen sich dabei rund 1000 Bürger sowie Schauspieler in historische Kostüme, führen zwei Theaterstücke auf und bevölkern an den Festival-Wochenenden die Altstadt mit Lagerleben und Umzügen. Und das schon seit 1894. Jedoch: Zum 400. Jubiläum des Beginns des 30-jährigen Krieges ist die Aufmerksamkeit für das alle drei Jahre in ähnlicher Form stattfindende Spektakel noch mal eine andere als sonst. Das wissen auch die Bewohner des Wichernhauses der Rummelsberger Diakonie, die mittendrin im Spektakel sind, der evangelische Dekan Jörg Breu und der langjährige Wallenstein-Darsteller Richard Winter.
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Asyl in Zirndorf

In der ZAE Zirndorf: Kreativstunde für die Kinder mit der Künstlerin Sabine Schwarz aus Roßtal
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Weit weg von zu Hause, auf beschwerlichen Wegen nach Deutschland gekommen, schreckliche Bilder im Kopf und Angst im Rücken: Es sind vor allem die Kinder, die in den Zentralen Aufnahmeeinrichtungen (ZAE) für Flüchtlinge Schutz und Halt brauchen. So auch in Zirndorf. Haupt- und Ehrenamtliche sorgen hier für Schule, Betreuung und Zerstreuung. Doch gerade weil seit einigen Monaten weitaus weniger Kinder in der ZAE ankommen, stehen einige Angebote auf der Kippe. Der Bedarf ist nach wie vor da, es fehlen aber wie so oft die Mittel. Und ob sich an diesem Zustand etwas ändert, wenn die Zirndorfer Einrichtung in wenigen Wochen zu einem von sieben sogenannten Ankerzentren in Bayern wird, ist ebenso fraglich.
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Glaube & Sport

Ade Gärtner aus Nürnberg beim Kicken.
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Die Zeichen stehen auf Fußballweltmeisterschaft. Das Christliche Fußballer Netzwerk (CFN) verbindet Glaube und Fußball und hat sportliche Angebote für Fußballfreaks und Jesusfans. Gründer Ade Gärtner berichtet, warum er den CFN in Nürnberg gegründet hat und weshalb es um mehr geht als ums Stoßgebet vorm Elfmeterschießen.
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Armut & Bildung

Aktion Schulzeug Nürnberg
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Manchmal kommen Kinder ohne Pausenbrot in die Schule. Manchmal sogar ohne Stift, Radiergummi und Heft - weil ihren Eltern das Geld dafür fehlt. Vor zehn Jahren hat Karin Maindok deshalb im Nürnberger Stadtteil Schoppershof die »Aktion Schulzeug« mit begründet: Jedes Kind sollte für wenig Geld seine Schulsachen kaufen können. Jetzt steht die Aktion auf der Kippe – denn es gibt kaum noch Spender.
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Pflege & Beruf

Petra Rahn und Marigona Fazlija von der Diakoniestation Nürnberg.
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Sie kämpfen mit den Erwartungshaltungen von Patienten, mit der Uhr, mit der Straßenverkehrsordnung – und mit Vorurteilen, die Menschen über die ambulante Pflege haben. »Du Arme, das könnte ich nicht«, ist einer der häufigsten Kommentare, den die Diakonieschwestern Petra Rahn und Marigona Fazlija aus Nürnberg nicht mehr hören können. Ein Tag mit zwei Frauen, die ihre Arbeit gern machen.
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Evangelische Kirche

Klaus Trinks auf dem Schwabacher Kirchturm
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Wenn sich eine Gemeinde für nichts anderes als ihren Kirchturm interessiert, dann ist das normalerweise nicht so gern gesehen. Wenn es nach der Schwabacher Stadtkirchen-Mesnerin Gabi Trinks geht, würde ein bisschen Interesse an einem Kirchturm-Engagement schon ausreichen. Hierfür sucht sie nämlich Ehrenamtliche und hat für uns schon mal die Türen zum Turm geöffnet.
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Konzertkritik aus Nürnberg

Staatsphilharmonie Nürnberg in der Lorenzkirche
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Die Internationale Orgelwoche (ION) in Nürnberg hat in diesem Jahr viel mit Abschied zu tun. Der langjährige künstlerische Leiter Folkert Uhde zeichnet zum letzten Mal verantwortlich für das Programm. Und Marcus Bosch, seit 2011 Generalmusikdirektor des Staatstheaters und der Staatsphilharmonie Nürnberg, verlässt nach dieser Spielzeit die Frankenmetropole. In der Lorenzkirche dirigierte er mit Anton Bruckners Sinfonie Nr. 4 noch einmal eines seiner Paradestücke. Ein Erlebnis, das erfüllte und gleichzeitig traurig machte.
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Kirche und Architektur

Pfarrer Christian von Rotenhan vor dem Bau des Gemeindezentrums "Kircheneck" in Wilhermsdorf
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Dass Pfarrer Christian von Rotenhan derzeit öfter Bauhelm statt Talar trägt, kann man getrost sagen. Denn er hat vor wenigen Monaten mit der 1. Pfarrstelle der Gemeinde Wilhermsdorf (Dekanat Neustadt an der Aisch) nicht nur die Verantwortung für rund 50 Angestellte und drei Kindertagesstätten, sondern auch für den Bau des neuen Gemeindezentrums »Kircheneck« übernommen – und das Projekt hat es weitaus mehr in sich, als alle Beteiligten vermutet hatten.
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