Entscheidungsgremien und Führungspositionen sollen im Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung zukünftig zur Hälfte mit Frauen besetzt werden. Vorstandsmitglied Maria Loheide erklärt, warum verpflichtende Regelungen notwendig sind.
Hatice Ogur, Preisträgerin des Lagois-Fotowettbewerbs musste in jungen Jahren aus der Türkei nach Deutschland flüchten. In ihrer Fotoreportage begleitete sie vier Wochen lang Frauen in Städten und Flüchtlings- camps im Irak und in der Türkei, mit dem selben Schicksal.
Bianca Schaalburg ist mit ihrer Graphic Novel "Der Duft der Kiefern" für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2022 nominiert. Die Berliner Illustratorin hat visuelle Kommunikation studiert und arbeitet als freie Mitarbeiterin für Verlage und Redaktionen. Im Sonntagsblatt-Interview erklärt sie, worauf es beim Zeichnen ankommt.
Die islamische Theologin Hamideh Mohagheghi betont, dass der Koran das Tragen des Kopftuchs nicht vorschreibe. Sie selber trägt eins – und erklärt ihre Solidarität mit den Protesten im Iran, aus dem sie selbst stammt.
Die Proteste im Iran gehen weiter, obwohl das Regime bereits tausende Demonstrant*innen verhaften ließ. Wir haben mit dem iranischen Journalisten Omid Rezaee über die Ziele der Bewegung und ihre Erfolgsaussichten gesprochen.
Seit dem durch Polizeigewalt herbeigeführten Tod der Kurdin Jina Mahsa Amini demonstrieren tausende Menschen im Iran gegen das Regime. Anders als 2015, muss die deutsche Außenpolitik diesmal angemessen darauf reagieren, kommentiert Helmut Frank.
Die Zentralafrikanische Republik hat eine der niedrigsten Lebenserwartungen der Welt und ein labiles Gesundheitssystem. Kinderärztin Simone Kenntner war für "Ärzte ohne Grenzen" dort im Einsatz. Im Interview erzählt sie von ihren Erfahrungen und Lehren aus der Zeit.
Die Nachfrage nach einem "Safe Space" auf dem Oktoberfest 2022 ist hoch. Warum es die Aktion "Sichere Wiesn" für Opfer von sexueller Gewalt braucht und weshalb das Thema brandaktuell ist, erklärt Diplom-Sozialpädagogin Kristina Gottlöber im Sonntagsblatt-Interview.
Die Theologin Ida Raming ist eine von sieben Frauen, die 2002 zu römisch-katholischen Priesterinnen geweiht wurden. Ihr Ziel: die patriarchalische Denkweise ihrer Kirche überwinden - und Frauen gleichberechtigten Zugang zu kirchlichen Ämtern ermöglichen.
In der Geschichte der Regensburger Domspatzen hat ein neues Kapitel begonnen: Zum ersten Mal in der mehr als 1.000-jährigen Tradition des Knabenchors besuchen nun auch Mädchen das Gymnasium der Domspatzen.
In Kirche und Diakonie ist die Zahl der weiblichen Führungskräfte immer noch überschaubar. Die Religionspädagogin Christine Ursel vom Diakonie.Kolleg bietet deshalb ein Online-Seminar an, das sich gezielt an Frauen wendet, die sich mit dem Thema beschäftigen möchten.
Viele Frauen steigen für die Erziehung ihrer Kinder aus dem Job aus oder arbeiten nur in Teilzeit. Im Rentenalter sind sie dann oft von Altersarmut betroffen. Ihre finanzielle Lage wird durch die Inflation und hohe Energiekosten prekär.
Julia Bloos war sich bei ihrer Berufswahl ganz sicher: "Ich mag es, etwas mit meinen Händen zu erschaffen." Also ging sie in einen Handwerksbetrieb und lernte Feintäschnerin. Im Handwerk legt jede fünfte erfolgreiche Meisterprüfung eine Frau ab.
Margot Käßmann, Argula von Grumbach, Marlene Dietrich: Sie alle gehören zur Schau "Rebellinnen", die ab sofort auch als Plakat-Ausstellung ausgeliehen werden kann.
In Deutschland gibt es viele Regelungen, die werdende Mütter schützen sollen, gesundheitlich und finanziell. Selbstständige Frauen und Unternehmerinnen fallen jedoch durchs soziale Netz. Betroffene haben deshalb Petitionen gestartet.
Er gehört zu den Wegbereitern einer nachhaltigen Geldanlage: Der Verein Oikocredit Förderkreis Bayern hat in seiner 40-jährigen Geschichte auch viel für Frauen im Globalen Süden getan.
Das Oberste Gericht der USA will das Recht auf Schwangerschaftsabbruch aushebeln. Ein Sieg für die Abtreibungsgegner - und weiteres Spaltungspotenzial für die US-Gesellschaft.
Werden Männer und Frauen in Deutschland medizinisch gleich gut versorgt? Viele Expert*innen bezweifeln das – darunter die Grünen-Politikerin Christina Haubrich. Sie fordert mehr Rücksicht auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Geschlechter.