Lebensmittel

Pilotprojekt

Augustinum-Betriebsleiter Dominik Harke wiegt die Lebensmittelabfälle in der Küche des Standorts München-Neufriedenheim
Zu viel Gemüse in der Salatbar oder zu große Portionen auf den Tellern: In Kantinen und Restaurants ist es schwierig, die richtige Menge an Speisen vorzubereiten. Damit künftig weniger Lebensmittelabfälle entstehen, nimmt der Sozialkonzern Augustinum an einem vom Bundesernährungsministerium geförderten Forschungsprojekt teil. Worum es dabei genau geht, erläutert Geschäftsführer Christoph Specht im Interview.

Kommentar

Umweltverschmutzung - Klimawandel
Beliebter Fastenvorsatz für die sieben Wochen von Aschermittwoch bis Ostern ist das Klimafasten - für mehr Umweltbewusstsein und weniger CO2. Doch ohne politische Rahmenbedingungen verpufft der Einsatz der Verbraucher. Mit ihrem Entwurf zum Klimaschutzgesetz erfüllt Bundesumweltministerin Svenja Schulze nun verbindlich Vorgaben aus Koalitionsvertrag und Pariser Abkommen - doch ihre Kabinettskollegen reagieren verschnupft.

Umwelt

Pilze Wald Bayern
Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor mehr als 32 Jahren wirkt sich auch in Deutschland immer noch aus. In einigen Regionen Bayerns seien bestimmte Wildpilzarten nach wie vor stark radioaktiv belastet, teilt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter mit. Beispielsweise könnten Braunscheibige und Orangeschnecklinge oder Rotbraune Semmelstoppelpilze mehrere Tausend Becquerel Cäsium-137 pro Kilogramm aufweisen.

Gegen Lebensmittelverschwendung

Gemüse
Jeder Supermarkt wirft allabendlich im Schnitt 40 Kilogramm Essen weg, sagt Claudia Ruthner. Weil sie diese Verschwendung nicht länger hinnehmen will, hat sie eine Online-Petition gestartet. Am heutigen Welternährungstag (16.10.) übergibt Ruthner die Unterschriftenliste an die EU-Zuständige in Brüssel.

Diakonieverein Eckental

Ute Krahl (links), Vorsitzende des Diakonievereins Eckental, und ihr Helferteam
Autor
Wenn man sich neu erfinden muss, geht das Ganze oft durch den Magen – möglichst im positiven Sinn, aber noch besser, wenn andere dadurch satt werden. So könnte man beschreiben, was seit Februar 2017 in Forth geschieht: Dort hat der Diakonieverein Eckental die "Eckentaler Tafel" mit Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs für Bedürftige gegründet. Und schöpft damit nicht nur neuen Sinn für sich, sondern auch Hoffnung für die Besucher.