Leute und Panorama

Reise-Kochbuch

Israelisches Essen wird hierzulande immer beliebter Die Küche ist vielfältig, frisch und leicht und es gibt viele schmackhafte vegetarische und vegane Rezepte. In den letzten Jahren hat sie sich enorm weiterentwickelt. Haya Molcho war die Erste, die israelisches Essen in Europa populär gemacht hat. Warum es derzeit so angesagt ist, erzählt sie uns bei der Zubereitung eines "Sabichs", das Streetfood Tel Avivs:

Internationaler Suchdienst

#stolenmemory KZ Ausstellung Suchdienst
Mit einer Plakatausstellung im Kasseler Rathaus will der Internationale Suchdienst (ITS) Familienangehörige ehemaliger KZ-Insassen aus den Konzentrationslagern Neuengamme bei Hamburg und Dachau aufspüren. Von den Insassen lagern noch rund 3.000 persönliche Gegenstände wie Taschen- und Armbanduhren, Ringe, Brieftaschen oder Familienfotos im ITS-Archiv im hessischen Bad Arolsen.

Seniorenarbeit mit Tieren

Ältere Menschen haben häufig kein Haustier mehr. Sie können in der Wohnung oder im Altenheim keines halten oder sie wollen keinen Hund oder keine Katze mehr, weil sie fürchten, es würde sie überleben. Aber Freude an Tieren haben sie trotzdem noch. Und so war es naheliegend, einen Alpakazüchter, der mit Senioren arbeiten möchte mit den Menschen zusammenzubringen.

Herbstsammlung

Abends noch ne Runde auf dem Sofa sitzen und sich dann gemütlich ins Bett kuscheln. Wunderbar nach einem Schul- oder Arbeitstag. Für Menschen wie Klaus Billmeyer kommt das nicht in Frage. Denn er ist obdachlos. Beim "Türöffner-Tag" der Sendung mit der Maus in Nürnberg durften die Kinder Klaus alles fragen, was sie wissen wollten.

Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus

Stopp Halt Widerstand
Das Treffen der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus in Nürnberg ist am Samstag mit einem Gedenken an die Opfer des NSU zu Ende gegangen. Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm rief Christen dazu auf, sich menschenverachtenden Meinungen entgegenzustellen.

Woche des Sehens

Während der Woche des Sehens dreht sich alles darum, wie Sehkraft erhalten wird. Aber sie soll auch zeigen, wie Menschen ihr Leben nach einer Erblindung gestalten können. Blinde und Sehbehinderte entwickeln etwa einen besseren Tastsinn als viele Sehende. Deshalb gibt es nun einen neuen Beruf: die medizinisch taktile Untersucherin.

Weihnachten

Heinz Schorr
Autor
Christbäume müssen das ganze Jahr über kultiviert werden. Mitten im heißen und trockenen Sommer 2018 war das eine Herkulesaufgabe für die Christbaumanbauer in Bayern. Zum Beispiel für Heinz Schorr aus Markt Taschendorf (Kreis Neustadt a.d. Aisch). Seit über drei Jahrzehnten züchtet er Tannen, Fichten oder Douglasien– und lernt immer noch jedes Jahr dazu.

Jüdische Feste

Im September 2018 besteht das jüdische Leben fast nur aus Feiertagen. Mitte September war das Neujahrsfest, Rosch Haschana. Dann folgte der Jom Kippur, der höchste und heiligste Feiertag mit Fasten und Beten. Und ab 24. September 2018 wird das achttägige Laubhüttenfest gefeiert. Jetzt verbringt Rabbi Langnas viel Zeit in einer kleinen Hütte im Garten. Warum er das tut, hören Sie hier:

Ökumene

Am 23. September 2018 beginnt die "Interkulturelle Woche". In Zeiten, wo viel über Rassismus und Ausländerhass diskutiert wird, sind solche Aktionen wichtiger denn je. Die Interkulturelle Woche wurde vor 40 Jahren von der evangelischen, der katholischen und der griechisch-orthodoxen Kirche ins Leben gerufen. Pfarrerin Aguswati Hildebrandt Rambe ist für Bayern zuständig und betont, wie wichtig die Interkulturelle Woche gerade jetzt ist.

Stadtteilprojekt "Geh Hin"

Heilig-Geist Fürth
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Noch eine weitere Tafel? Nein – seit mittlerweile acht Jahren schon funktioniert diese kulinarische Gemeindearbeit: Jeden Dienstag kommen in der Fürther Heilig-Geist-Kirche unterschiedlichste Menschen zum Mittagessen zusammen. Ein ehrenamtliches Team kocht. Für einen Euro erhält man ein Hauptgericht, ein Dessert und ein Getränk, Kinder essen umsonst. Mittendrin schwenkt ein Dekan im Unruhestand den Kochlöffel.

Flucht & Asyl

Rolltreppe zur Kapelle und Flughafenseelsorge.
Von München nach Kabul: Heute am 11. September soll es wieder einen Abschiebeflug nach Afghanistan geben. Wie der Bayerische Flüchtlingsrat mitteilte, seien unter den abgelehnten Asylbewerbern der Sammelabschiebung nach Kabul auch kranke und schutzbedürftige Menschen. Voraussichtlich starte der Flieger der britischen TITAN Airline um 22 Uhr vom Münchner Flughafen.

Unterbringung für Geflüchtete

Transitzentrum für Flüchtlinge in der Zeißstraße in Regensburg
Seit Wochen werden in der politischen Diskussion um den Umgang mit Asylsuchenden unterschiedliche Begriffe verwendet. Viele dürften dabei längst den Überblick verloren haben, was sie eigentlich bedeuten und ob sie überhaupt Unterschiedliches meinen. Vor allem Flüchtlingshelfern ist die Unterbringung in Anker-Zentren & Co. ein Dorn im Auge. Sie halten die Begriffe für schönfärberisch. Denn eigentlich seien die Einrichtungen nichts anderes als große Flüchtlingslager. Hier finden Sie eine Definition der aktuell verwendeten Begriffe:

Sektenausstieg

Im Kinofilm "Kindeswohl" (Buch: Ian McEwan) steht ein junger Mann im Mittelpunkt, der eine lebensnotwendige Bluttransfusion braucht. Aber er und seine Familie lehnen diese ab, weil sie Zeugen Jehovas sind. In der Geschichte überzeugt die Richterin den Jungen davon, sich behandeln zu lassen. So etwas geschieht auch im wahren Leben: Barbara Kohout und ihre Familie war 60 Jahre lang bei den Zeugen Jehovas. Auch sie hat einmal das Leben ihrer Tochter aus Glaubensgründen aufs Spiel gesetzt.

Start Ausbildungsjahr

Es herrscht Fachkräftemangel in Bayern und die Ausbildungsstätten beklagen, dass sie nicht genügend Azubis bekommen. Geradezu paradiesische Zustände für jungen Menschen, die einen Ausbildungsplatz suchen. Aber trotzdem findet nicht jeder einen Platz in der freien Wirtschaft. Es gibt genügend junge Menschen, die zur Lehre auch noch soziale Hilfe brauchen. Das bekommen sie z.B. in der Jungen Werkstatt Augsburg.

Neuer Beruf für Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung

Genesungsbegleiter - das ist ein relativ neuer Beruf für Menschen, die selbst eine psychische Krankheit bewältigt haben und somit zu Experten darin geworden sind, wie es Patienten geht. Nach einjähriger Schulung können sie zum Beispiel sehr gut im sozialpsychiatrischen Dienst hilfreich vermitteln.

Filmtipp Lebensformen

Künstler mit geistiger Beeinträchtigung beim Euward
Der Kunstpreis "Euward" wird alle drei Jahre an Künstler mit geistiger Beeinträchtigung vergeben. Die Werke der Gewinner und Nominierten von 2018 sind noch bis 9. September im Buchheim-Museum am Starnberger See zu sehen. Das Evangelische Fernsehen hat die Künstler für die Fernsehsendung "Lebensformen" besucht.

Tag der Senioren

Wer heute 60 Jahre alt ist, der ist mit den Stones und den Beatles groß geworden, hat die 68er voll miterlebt und fühlt sich meist noch ziemlich jung. Trotzdem ist das auch die Lebensphase, in der viele sich mit ihrem Glauben beschäftigen und auch Zeit für ihre Gemeinde mitbringen. Wie sich die evangelische Kirche auf diese neue Generation der Seniorinnen und Senioren einstellt, berichtet Christoph Lefherz.

Team Bavaria auf EM-Kurs

Nächste Woche (21.-25.8.) findet in London die erste Europameisterschaft in G-Judo statt. Das 'G' steht für "Geistige Beeinträchtigung". Das Team Bavaria besteht aus sieben Judoka des Heilpädagogischen Zentrums in München und einem Athleten aus Rott am Inn. Ihre Chancen stehen gut, denn sie trainieren regelmäßig im Verein SF Harteck. Elke Zimmermann hat ihr letztes Training vor der Abreise besucht.

Asyl und Flüchtlinge

Heute (Dienstag) soll vom Münchner Flughafen aus wieder ein Abschiebeflugzeug nach Afghanistan starten. Unter den betroffenen abgelehnten Asylbewerbern sind nach Angaben des Bayerischen Flüchtlingsrats auch solche, die sich bereits in Ausbildung oder der Schule befanden. Der Verband ehrenamtlicher Flüchtlingshelfer "Unser Veto" plädiert für ein Ende des "bayerischen Sonderwegs" bei Abschiebungen nach Afghanistan.

Die Weltenbummlerfamilie

Autor
Mit dem Schulbus in die Mongolei. Das war Trip Nummer 1. Mit einem Schulbus durch Nordamerika. Das war Trip Nummer 2. Familie Praschel aus der Nähe von Winklarn im Landkreis Schwandorf ist so eine richtige Weltenbummler- und Abenteurer-Familie. Über ihre letzte Reise, den Trip durch Nordamerika hat Heike Praschel ein Buch geschrieben, das nun erschienen ist. Florian Wein hat die Familie besucht.