Glaube und Religion

Islam

Markus Springer Mi, 18.10.2017 - 15:57
Der Freiburger Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi (rechts) in der Diskussion mit dem Imam der vom Berliner Verfassungsschutz beobachteten Dar-as-Salam-Moschee in Neukölln, Mohamed Taha Sabri.
Der Freiburger Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi hat 40 Thesen zu einem humanistischen, friedfertigen Islam an die Tür der Dar-as-Salam-Moschee in Berlin geheftet. Im Interview erklärt er, warum er das gemacht hat.

Islam

Markus Springer Don, 12.10.2017 - 18:00
Abdel-Hakim Ourghi vor der Tür der Dar-as-Salam-Mosche in Berlin-Neukölln mit einem Plakat seiner 40 Thesen zu einer Reform des Islam.
Nur ein aufgeklärter, humanistischer Islam passt zur westlichen Welt, ist Abdel-Hakim Ourghi überzeugt. In seinem neuen Buch "Reform des Islam. 40 Thesen" fordert der Freiburger Islamwissenschaftler eine Rundumerneuerung des Islam: Vom Koran bis zum Kopftuch greift er fast alle islamischen Tabus an, die es gibt. Am vergangenen Wochenende stellte er das Buch in Berlin vor. Und schlug seine Thesen an eine der Muslimbruderschaft nahestehende Moschee.

Christliche Feste

Kerzenschein zum Feiertag
Weihnachten, Ostern, Pfingsten - im Kirchenjahr gibt es viele Anlässe, Feste zu feiern. In einem neu erschienenen Themenheft der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) widmen sich Autoren aus Kirche und Wissenschaft den verschiedenen Festen und Traditionen. Außerdem erklärt EKD-Ratschef Heinrich Bedford-Strohm, warum kirchliche Feiertage unbedingt schützenswert sind.

Alpen & Kultur

Susanne Schröder So, 03.09.2017 - 07:09
Gipfelkreuz auf dem Daniel.
Gipfelkreuze haben in den Ostalpen eine lange Tradition - und viele Funktionen: Im 13. Jahrhundert wurden sie als Bitte für gutes Wetter oder als Wegmarkierung aufgestellt. Später errichteten sie ehrgeizige Alpinisten als Machtsymbol; Kriegsheimkehrer wiederum verstanden sie als Dank für ihre gesunde Rückkehr. Was bedeuten sie für Wanderer heute?

Augustiner in München

Pater Felix (vorn) und Prior Pater Matthäus vom Augustinerkonvent Maria Eich.
Wer heute in München "Augustiner" sagt, denkt als Erstes an ein kühles Bier. Doch das Brauhaus an der Landsbergerstraße gäbe es nicht ohne die Augustinermönche, die im Herzen der Stadt wirkten, bis die Säkularisation des Grafen Montgelas sie 1803 vertrieb. Doch die Mönche sind längst zurückgekehrt: Seit 1953 betreuen Augustiner den Wallfahrtsort Maria Eich bei Planegg. Wie geht es ihnen beim Gedanken an ihren "Mitbruder" Martin Luther?

Interview

»Das Gemeinwohl der Erde hat Vorrang«: Jürgen Moltmann.
Der Vordenker einer ökologischen Theologie, Jürgen Moltmann, fordert die Umkehr zur Ehrfurcht vor allem Leben. Der Mensch sei nicht die Krone der Schöpfung, sondern ein Teil von ihr. 30 Jahre nach seiner "Theologie der Hoffnung" fordert Jürgen Moltmann eine "Spiritualität des Lebens". Ein Gespräch über Hoffnungen trotz der Katastrophe – und des Todes.