Glaube und Religion

Psychologie & Religion

Kaum ein Psychoanalytiker hat sich so aggressiv persönlich mit der Religion auseinandergesetzt wie Tilmann Moser. Sein Buch "Gottesvergiftung" aus dem Jahr 1976 ist bis heute an vielen Schulen Pflichtlektüre für den Religionsunterricht. Inzwischen hat er seine Kritik relativiert und spricht von einem "erträglichen Gott". 30 Jahre später schreibt der 73-Jährige in dem Buch "Gott auf der Couch" über die heilsame Ressource der Religion bei vielen Menschen.

Warum starb Jesus am Kreuz?

Straßenkünstler malt die Kreuzigung Jesus
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Dass Jesus am Kreuz starb, ist unter Theologen unumstritten, das Kreuz ist das stärkste Symbol des christlichen Glaubens. Doch über alle Zeiten haben sich die Christen mit diesem Todessymbol schwergetan. Hat Gott seinen Sohn am Kreuz geopfert? Ein Rundfunkprediger im Rheinland hat dies in seinen Radioandachten bestritten und die Frage neu gestellt: Welche Bedeutung hat der Kreuzestod Jesu?

Innehalten - wahrnehmen - erleben

Vater und Kind stehen unter einem Obstbaum
Mal innehalten im Alltagsstress, in die Tiefe gehen, statt immer nur an der Oberfläche bleiben - das wünschen sich viele Menschen. Geistliche Übungen, sogenannte Exerzitien, sind ein gutes Mittel dafür. Hier gibt es Tipps, wie man seine Sinne schärft, um sein Leben intensiver wahrzunehmen - und dabei Spuren von Gottes Wirken in seinem Alltag entdecken kann.

Nach dem Erdbeben

Schwarzweiß Aufnahme des Convetno Do Carmo in Lissabon
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Über 165.000 Tote, zerstörte Dörfer und Städte: Ausgerechnet am Weihnachtsfest kam grenzenloses Leid über die Menschen, die in Südostasiens Küstenregionen leben oder dort Urlaub machten. Christen fragen sich: Wie kann Gott das zulassen? Spätestens seit dem verheerenden Erdbeben von Lissabon vor 250 Jahren werden bei Naturkatastrophen Gottes Liebe und Allmacht in Frage gestellt.